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Schultz: "Ich möchte mich dafür entschuldigen"

kicker

"An solchen Tagen hasse ich Fußball", sagte Aues Coach Jens Härtel nach der 1:3-Niederlage an der Bremer Brücke. Sein Team habe Kontrolle über die Partie und Chancen gehabt. Dann kippte das Spiel nach zwei Standards auf die Seite von Osnabrück. Ein Muster, das zur bisherigen Saison passt.

Bei der ohnehin recht mageren Torausbeute von neun Treffern sind sechs Standards dabei. Gegen Aue traf Bjarke Jacobsen bereits zum dritten Mal nach einer Ecke per Kopf. Lars Kehl verwandelte wie schon in Essen einen Elfmeter. Nur der Treffer von Ismail Badjie fiel aus dem Spiel heraus, als sich die aufgerückten Gäste in der Nachspielzeit einen Konter einfingen.

"Wir hatten schon bessere Spiele in dieser Saison", gab auch Badjie zu. "Wir haben einfach keinen Zugriff gehabt, erklärte Trainer Timo Schultz. "In den anderen Spielen hatte ich eigentlich immer das Gefühl, dass wir alles unter Kontrolle haben. Das war heute überhaupt nicht der Fall. Letztendlich können wir froh sein, dass wir die drei Punkte hierbehalten. Aue war unser stärkster Gegner in dieser Saison bisher."

Redebedarf nach Abpfiff

So hatte Schultz trotz der drei Punkte und Tabellenplatz fünf nach sieben Spieltagen Redebedarf und beorderte sein Team nach Abpfiff direkt in die Kabine, was zunächst für Irritationen sorgte. "Ich hatte einfach das Bedürfnis, einmal ganz in Ruhe zur Mannschaft zu sprechen und klare Ansagen zu machen", erklärte Schultz später. "Die Jungs haben nach der englischen Woche zwei Tage frei. Da habe ich den Platz in der Kabine einfach für besser gehalten als auf dem Spielfeld. Wenn es da zu Irritationen gekommen ist, möchte ich mich dafür entschuldigen."

Für die Spieler geht es entsprechend erst am Dienstag weiter. Nach dem Vormittagstraining steht am Dienstagabend ein Benefizspiel gegen Blau-Weiß Schinkel auf dem Programm. In der Liga geht es erst kommenden Sonntag bei Viktoria Köln (19.30 Uhr) weiter.