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"Schwer bestraft": Sturm löscht Sacramentos ersten Vulkanausbruch

kicker

An der Laufleistung des neuen LASK-Trainers Joao Sacramento hat es wahrlich nicht gelegen. Als ein Vulkan in der Coachingzone, so versuchte der 36-jährige Portugiese, sein Team zum erfolgreichen Bundesliga-Auftakt gegen Sturm Graz zu treiben. Doch der amtierende Meister erwies sich beim verdienten 2:0-Auswärtssieg in Linz als zu abgeklärt, spielstark und effizient.

"Ich hatte zu Beginn ein gutes Gefühl, wir waren in den ersten Minuten dominant. Aber dann wurden wir für unsere Fehler schwer bestraft", sagte ein enttäuschter Sacramento nach Schlusspfiff im Sky-Interview. "Der Schlüsselmoment war der Elfmeter gleich nach dem ersten Gegentor. Diese zwei schnellen Gegentreffer hatten wir uns nicht verdient, aber so ist Fußball. Wir haben bis zur letzten Minute gekämpft, unsere Fans verdienen das. Man hat klare Unterschiede im letzten Drittel gesehen. Der letzte Pass, diese Qualität im Strafraum von Sturm hat uns gefehlt. Da müssen wir uns schnell verbessern."

"Gute Energie" beim Meister

Ganz anders die Gefühlslage bei seinem Gegenüber Jürgen Säumel. "Ich bin mit der Leistung wirklich sehr zufrieden", lobte der 40-jährige Meistertrainer den ersten Bundesliga-Auftritt seiner Truppe. "Wir haben eine gute Energie auf den Platz gebracht, gegen einen sehr ambitionierten LASK. Der Sieg heute war alles andere als selbstverständlich", so Säumel. "Mit unserem Umschaltspiel konnten wir dem Gegner wehtun. Dazu hatten wir auch die richtige Einstellung für dieses Spiel. Mit unserem Speed kamen wir immer wieder zu guten Chancen."

LASK-Kapitän Sascha Horvath sah den Hauptunterschied zwischen seinem Klub und Sturm in der Konstanz und Kontinuität: "Die machen seit Jahren dasselbe, wir haben hier jedes Jahr etwas Neues. Es passt jetzt ganz gut, auch die neuen jungen Spieler. Heute haben wir in diesen fünf Minuten zwei schwere Fehler gemacht, die sie eiskalt ausgenutzt haben. Das war ein Schlag ins Gesicht, da müssen wir gescheiter werden und es nächste Woche besser machen. Und wir müssen einfach auch öfter den letzten Pass anbringen."