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"Schwierige Entscheidung": Die MLS sperrt Messi

kicker

Nach dem Aus bei der Klub-WM mit dem 0:4 gegen Lionel Messis Ex-Klub Paris St. Germain ging es für die Inter Miami nur eine Woche später im Liga-Alltag weiter. Mit insgesamt vier Siegen, vier Messi-Doppelpacks - einmal mehr schrieb "La Pulga" damit Geschichte - und einer Niederlage beim FC Cincinnati. Dem 0:3 soll in der Nacht zum Sonntag (1.15 Uhr) die Revanche folgen, denn Miami erwartet Cinicinnati. Ein schwieriges Unterfangen, schließlich wird Messi nicht auflaufen können.

Der Weltmeister wurde ebenso wie Teamkollege Jordi Alba für eine Partie gesperrt, weil beide unerlaubt dem All-Star-Game der MLS fernblieben, wie die Liga am Freitag mitteilte.

"Jeder der Spieler, der ohne Genehmigung der Liga nicht am All-Star-Game teilnimmt, ist nicht berechtigt, am nächsten Spiel seines Teams teilzunehmen", wies die MLS auf ihr Reglement hin. Da Messi und Alba, die von Fans und Medien in den MLS-Kader gewählt worden waren, für das Spiel gegen die Auswahl der mexikanischen Liga MX in der Nacht zu Donnerstag in Austin/Texas abgesagt hatten, kommen sie nicht um die Sperre herum.

"Leider haben wir eine Richtlinie bezüglich der Teilnahme am All-Star-Game"

Auch zum Bedauern von Don Garber, der von einer "sehr schwierigen" Entscheidung sprach. "Ich weiß, dass Lionel Messi diese Liga liebt", so der MLS-Commissioner, "ich glaube nicht, dass es einen Spieler gibt, der mehr für die MLS getan hat. Ich respektiere seine Entscheidung. Leider haben wir eine Richtlinie bezüglich der Teilnahme am All-Star-Game, und wir mussten sie durchsetzen."

Nun soll für die Zukunft diese Richtlinie geprüft werden. Schließlich hatte der mittlerweile 38-jährige Messi nicht nur bei der Klub-WM alle vier Spiele über 90 Minuten bestritten, sondern war in allen fünf Partien nach der Weltmeisterschaft für seinen Verein über die kompletten 90 Minuten auf dem Platz gestanden.