Xherdan Shaqiri sieht den Saisonstart des FC Basel als gelungen an. Vor dem Spiel gegen den FC Winterthur hat Shaqiri mit der Basler Zeitung gesprochen. Dabei gibt er dem Verein eine Note 4,8 oder 4,9. Sich selbst schätzt Shaqiri ähnlich ein: "Mit Blick auf die Skorerpunkte könnte ich zwar etwas höher gehen, denn ich bin ja aktuell der Topskorer der Liga. Aber wenn ich das Gesamtbild sehe, dann gebe ich mir eine 4,7 oder eine 4,8." Er wisse selbst, dass die eine oder andere Leistung schlecht war.
„"Was denken Sie, wie das in Liverpool mit den Führungsspielern war? Da hat es in der Pause in der Kabine ab und zu richtig gekracht!"“ (Xherdan Shaqiri, Basler Zeitung, 18.10.2025)
Den Vorwurf, dass er sich auf dem Feld zu viel beschwere, weist Shaqiri zurück. Das sei normal, am Anfang der Saison sei eine Mannschaft noch nicht so eingespielt wie im späteren Verlauf: "Ich bin auf dem Platz einfach sehr emotional. Und wenn sich Fehler wiederholen, dann ärgert mich das. Gerade zu Beginn einer Saison ist das meist häufiger der Fall als im weiteren Verlauf, weil sich die Mannschaft erst finden muss, es auch noch zu Wechseln kommt. Und nein: Ich finde nicht, dass ich zu viel geschimpft habe. Sondern dass es Teil meiner Aufgabe ist, andere Spieler darauf aufmerksam zu machen, was sie oder wir besser machen können. Was denken Sie, wie das in Liverpool mit den Führungsspielern war? Da hat es in der Pause in der Kabine ab und zu richtig gekracht!"
Die englischen Wochen spürt auch Xherdan Shaqiri. Sein Körper sei auch etwas müder als auch schon. Dennoch zeigt sich der Kreativspieler positiv überrascht, dass er seit seiner Rückkehr noch keine Partie verpasst hat. Sofern er dennoch einmal nicht auf dem Feld stehen kann, ist der Routinier zuversichtlich, dass seine Teamkollegen auch ohne ihn die Partie gewinnen können.