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Slowaken geheimnisvoll: "Haben etwas einstudiert"

kicker

"Sie haben enorme Stärken und kaum Schwächen", befand der 56-Jährige auf der Pressenkonferenz vor dem Duell am Donnerstagabend (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker). Im gleichen Atemzug lobte Calzona seinen Gegenüber Julian Nagelsmann, sprach von "einem hervorragenden, progressiven Trainer" und fügte an: "Das Team ist physisch stark und gehört zu den besten in Europa."

Auch Kapitän Milan Skriniar war mit Blick auf den kommenden Gegner voll des Lobes: "Es ist die absolute Spitze. Sie haben hervorragende Spieler, sowohl individuell als auch kollektiv." Allerdings habe die slowakische Mannschaft "etwas einstudiert, und ich glaube, dass wir es auf dem Feld zeigen werden".

Selbstbewusst als Underdog

Obwohl die Rollen vor dem fünften Spieltag der WM-Qualifikation klar verteilt sind - alles andere als ein deutscher Sieg wäre überraschend -, zeigte sich auch Cheftrainer Calzona zuversichtlich: "Ich glaube, dass wir ein sehr gutes Spiel abliefern werden. Wir spielen vor heimischem Publikum, was ein zusätzlicher Anreiz ist, gut zu spielen." Außerdem ist er sich sicher: "Wir haben unsere Identität, wir wissen, wie wir spielen wollen, so kennt uns Europa. Unsere Spieler spielen gerne in diesem Stil."

Vavro und Haraslin fehlen verletzt

Dabei müssen die Slowaken auf einige wichtige Stützen verzichten. Neben dem Wolfsburger Innenverteidiger Denis Vavro und Spielmacher Tomas Suslov (Hellas Verona) fallen nun auch Ivan Schranz (Slavia Prag) und Linksaußen Lukas Haraslin (Sparta Prag) aus. Wie der Verband verkündete, hat Letzterer das Team aufgrund von Leistenproblemen bereits verlassen.

Von der Personalnot will sich Calzona jedoch nicht beirren lassen: "Ich werde nicht über die sprechen, die nicht hier sind. Ich habe 26 Spieler zur Verfügung, die bereit sind, und ich bin überzeugt, dass wir ein gutes Spiel abliefern werden."

Zumindest kann der Italiener auf die zuletzt angeschlagenen Matus Bero (VfL Bochum), Laszlo Benes (Kayserispor) und Ondrej Duda (Al-Ettifaq) zurückgreifen. Sie sollen dabei helfen, in der Gruppe A mit Nordirland, Luxemburg und Deutschland den zweiten Rang zu sichern.