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Straudi und Biankadi: Zwei Neue für Energie Cottbus

kicker

Mit Simon Straudi und Merveille Biankadi hat Energie Cottbus nicht nur zwei neue Spieler verpflichtet. Das Duo bringt auch jede Menge Erfahrung mit.

Straudi, der erste Italiener im Dress der Lausitzer, spielte einst bei Werder Bremen, kam aber trotz Kader-Berufungen zu keinem Profi-Einsatz in der 1. und 2. Liga. Nach einer ersten Station beim damaligen österreichischen Zweitligisten Klagenfurt wechselt er 2022 schließlich erneut an den Wörthersee und absolvierte dort in der Bundesliga 53 Einsätze. Nachdem sein Vertrag bei der in wirtschaftliche Turbulenzen geratenen und in die 2. Liga abgestiegenen Austria ausgelaufen ist, war er vereinslos, hielt sich zuletzt aber schon im Trainingsbetrieb des FC Energie auf.

Der Trainingsgast sei aber "bewusst nicht kommuniziert", wird nun Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz in der Vollzugsmeldung zitiert. "Auf der rechten Außenbahn hatten wir defensiv nominell nur einen Spieler im Kader, so dass wir uns dort noch breiter aufstellen wollten. Simon hat uns im Training überzeugt und dann sind wir uns schnell einig geworden."

Kaderplaner Maniyel Nergiz ergänzt: "Simon ist ein sehr interessanter und gestandener Spieler, den wir schon länger auf dem Zettel hatten. Dass er sich hier sofort ein paar Tage vorgestellt hat, hat uns in unserer Meinung, dass er zum Team und zu uns passt, noch bestärkt."

Erfahrener Biankadi bringt "Erfahrung und Qualität" mit

Ebenfalls neu beim FC Energie Cottbus, dafür aber mit der 3. Liga bestens vertraut, ist Merveille Biankadi. Auch der offensive Flügelspieler war nach Ablauf der vergangenen Saison ohne Vertrag und Verein. Zuletzt trug er das Trikot von Arminia Bielefeld, beim DSC absolvierte er in zwei Spielzeiten 64 Drittliga-Spiele (13 Tore, sechs Vorlagen) und stieg mit den Ostwestfalen in diesem Sommer in die 2. Liga auf und stieß bis ins Pokalfinale vor.

Insgesamt lief der gebürtige Münchner für die Arminia, 1860 München, Braunschweig, Rostock und Erfurt 208-mal in der 3. Liga auf und schoss 38 Tore. In der 2. Liga war der heute 30-Jährige sechsmal für Heidenheim am Ball, auch in Elversberg, bei Augsburg II und im Nachwuchsbereich des FC Bayern ging Biankadi in seiner Karriere auf Torejagd.

"Dass sich für uns die Option ergeben hat, einen Spieler wie Merveille nach Cottbus zu holen, ist nicht unbedingt selbstverständlich", erklärt Nergiz und Wollitz betont: "Wir wollten unbedingt noch einen Spieler für die Außenbahn verpflichten, der Erfahrung und Qualität mitbringt, um die Möglichkeiten zu erhöhen, in dieser Liga bestehen zu können. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit Merveille diesen Spieler gefunden haben."

Die Vertragslaufzeit gab der FC Energie in beiden Fällen nicht bekannt. Ihr Debüt könnten Straudi und Biankadi aber schon am Mittwoch geben, wenn Cottbus Aue ab 19 Uhr (LIVE! bei kicker) an der Spree empfängt.