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Suarez entschuldigt sich für Spuck-Attacke

kicker

"Es war ein Moment voller Anspannung und Frustration, in dem unmittelbar nach Spielende Dinge passierten, die nicht hätten passieren dürfen, aber das rechtfertigt nicht meine Reaktion. Ich habe einen Fehler gemacht und bedauere dies aufrichtig", schrieb Luis Suarez auf Instagram.

Suarez nutzte die Gelegenheit, um den Sounders über das soziale Netzwerk zum 3:0-Sieg im Leagues Cup (ein Klub-Wettbewerb, an dem Vereine der amerikanischen MLS und der mexikanischen Liga MX teilnehmen) zu gratulieren und fügte an: "Vor allem aber möchte ich mich für mein Verhalten nach dem Spiel entschuldigen."

Rudelbildung wurde ebenfalls von Suarez ausgelöst

Der Stürmer hatte zunächst durch ein Handgemenge eine Rudelbildung ausgelöst und daraufhin einem Betreuer der Seattle Sounders ins Gesicht gespuckt. Sein unsportliches Verhalten sei nicht das Bild, das er gegenüber seiner Familie, die unter seinen Fehlern leide, vermitteln möchte. Und auch sein Verein, Inter Miami, habe es nicht verdient, von so etwas betroffen zu sein.

"Ich fühle mich schlecht wegen dem, was passiert ist, und ich wollte die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, dies anzuerkennen und mich bei allen zu entschuldigen, die sich durch mein Verhalten verletzt gefühlt haben. Wir wissen, dass noch ein langer Weg vor uns liegt, und wir werden gemeinsam daran arbeiten, die Erfolge zu erzielen, die dieser Verein und alle seine Fans verdienen."

Die MLS leitet Ermittlungen ein

Eine derartige Entschuldigung ist für Suarez nichts Neues, denn der ehemalige Weltstar ist in der Vergangenheit immer wieder durch unsportliches Verhalten aufgefallen. Am bekanntesten ist wohl seine Biss-Attacke gegen den italienischen Abwehrspieler Giorgio Chiellini bei der WM 2014. Außerdem sorgte er auch schon mit rassistischen Beleidigungen für Unmut.

Für derartiges Verhalten wurde der 38-Jährige, der offensichtlich auch im gehobenen Fußballeralter nicht aus seinen Fehlern gelernt hat, schon mehrfach bestraft. Es bleibt abzuwarten, was für eine Strafe den Hitzkopf diesmal erwartet. Die MLS hat mittlerweile Ermittlungen eingeleitet.