Schon häufig hat Luis Suarez mit Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam gemacht, weil er die Kontrolle verloren hatte. Der jüngste Aussetzer ereignete sich am Montag, als der 38-Jährige mit Inter Miami im Finale des Leagues Cups bei den Seattle Sounders mit 0:3 verlor. Nach dem Spiel löste der Stürmer erst eine Rudelbildung aus und spukte einem Betreuer des Gegners anschließend ins Gesicht.
Zwar ließ der Uruguayer danach eine Entschuldigung auf Instagram folgen, in der er dem Team aus Seattle darüber hinaus auch zum Sieg gratulierte, dennoch gab der Disziplinarausschuss der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) am Freitag die Strafe für Suarez bekannt.
Sechs Spiele Sperre im Leagues Cup
Demnach wird der ehemalige Liverpooler für sechs Spiele gesperrt - die Sperre gelte jedoch laut dem Veranstalter nur für die nächste Ausgabe des Turniers, welches jedes Jahr ausgetragen wird. Die MLS behält sich jedoch außerdem das Recht vor, weitere Strafen zu verhängen.
Suarez war unmittelbar nach Abpfiff auf Sounders-Mittelfeldspieler Obed Vargas zugestürmt und hatte den 20-Jährigen in den Schwitzkasten genommen. Daraus entwickelte sich eine Auseinandersetzung zwischen Beteiligten beider Teams, in der es zu der Spuckattacke kam. Auch Miamis Sergio Busquets war an den Tumulten nach dem Spiel beteiligt und muss nun ebenfalls eine Sperre, jedoch von nur zwei Spielen, akzeptieren.
Außerdem erhielt auch Tomas Aviles, der ebenfalls bei Inter Miami unter Vertrag steht, bei dem Spiel aber nicht zum Einsatz kam, eine Sperre von drei Spielen. Bei Seattle wurde hingegen Steven Lenhart aus dem Trainerteam der Sounders für fünf Spiele gesperrt.