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Teuerster Türkei-Wechsel der Geschichte: Osimhen entscheidet sich für Galatasaray

kicker

Der amtierende türkische Meister stiehlt der Konkurrenz am Bosporus mal wieder die Show. Hatten Besiktas (mit Tammy Abraham) und Fenerbahce (mit Jhon Duran) in diesem Sommer mit namhaften Stürmern aufhorchen lassen, legte Galatasaray nun mit der Festverpflichtung von Victor Osimhen noch einen drauf.

Und wie: Während Besiktas und Fener sich mit Leihen "behelfen" mussten, packt der amtierende Double-Sieger das ganz große Geld auf den Tisch. Um den noch eine Saison an Italiens Meister Neapel gebundenen Osimhen endgültig loszueisen, nimmt Galatasaray 75 Millionen Euro in die Hand. 40 davon werden wohl sofort gen Süditalien überwiesen, 35 weitere in einem Jahr. Neben einer offiziell bestätigten Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent soll sich Neapel zudem einen an bestimmte Zahlen geknüpften "Tor-Bonus" gesichert haben.

Der bisherige Rekordeinkauf der SüperLig - Youssef En-Nesyri für 19,5 Millionen Euro zu Fener im vergangenen Sommer - wurde somit pulverisiert.

Fürstliches Gehalt am Bosporus

Osimhen, der offenbar zwei Jahre nicht an einen anderen italienischen Klub verkauft werden darf, erhält seinerseits einen Vierjahresvertrag bis 30. Juni 2029 am Bosporus und wird laut offiziellen Klub-Angaben mit 21 Millionen Euro pro Saison für Gehalt und Abtretung der Bildrechte fürstlich entlohnt. Osimhen schlug für das Engagement in Istanbul angeblich auch einen finanziell noch lukrativeren Wechsel zu Al-Hilal aus.

In Summe knapp 80 Millionen Euro hatte Neapel im September 2020 gezahlt, um den Angreifer aus Lille zu verpflichten. In der Serie A schoss Osimhen 65 Tore in 108 Spielen und gewann 2023 mit Napoli den lang ersehnten Scudetto. Im Sommer 2024 aber verscherzte es sich Osimhen mit dem Klub und Trainer Antonio Conte, der den Spieler erst gar nicht mehr für den Serie-A-Kader meldete.

An der Seite von Neuzugang Sané

Es folgte die "notgedrungene" Leihe nach Istanbul - und es sollte nicht nur der erwartete Zwischenschritt werden. Osimhen fügte sich schnell ein, er schoss in 30 Ligaspielen 26 Tore und bereitete fünf weitere vor. Damit war der schlaksige Stürmer ein Garant für den dritten Meistertitel in Folge. Im Pokalfinale gegen Trabzonspor (3:0) traf er dann auch noch doppelt.

37 Treffer und acht Assists in 41 Pflichtspielen reichten den Galatasaray-Fans, um den ehemaligen Wolfsburger (14 Bundesliga-Einsätze) binnen einer Saison vollständig ins Herz zu schließen. Gemeinsam mit Leroy Sané soll Osimhen in der neuen Saison dann möglichst auch europäisch für Furore sorgen.