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Union holt Schweizer Nationaltorhüterin Böhi

kicker

Nadine Böhi (21), die Nummer 3 des Schweizer EM-Aufgebots, kommt vom FC St. Gallen, wie am Mittwochvormittag bekannt wurde. Beim Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Union Berlin wird sie sich mit der bisherigen Stammkeeperin Cara Bösl duellieren.

"Mit Nadine gewinnen wir eine sehr talentierte und reflektierte Torhüterin, die in jungen Jahren bereits viel Verantwortung übernommen hat", sagt Jennifer Zietz, Geschäftsführerin Profifußball Frauen des 1. FC Union: "Ihre Ruhe, ihr Spielverständnis und ihr Ehrgeiz passen hervorragend zu unserer Philosophie."

Böhis Zu-null-Wert war top in der Schweiz

Mit St. Gallen spielte Böhi in der vergangenen Liga-Saison elf Mal zu null, was den Bestwert in der Schweiz darstellte. Ihr Abgang nach Deutschland war in Schweizer Medien schon Anfang der Woche kolportiert worden.

"Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung bei Union und auf alles, was mich in Berlin erwartet. Der Verein verfolgt ambitionierte Ziele und ich möchte meinen Teil dazu beitragen, diese mitzugestalten", sagt Böhi: "Für mich ist es der richtige Schritt zur richtigen Zeit."

Bei der Europameisterschaft ist sie hinter zwei derzeitigen Bundesliga-Torhüterinnen als Back-up eingeplant: Die Leipzigerin Elvira Herzog fungierte monatelang als Nummer 1, doch inzwischen ist wegen ihrer wackligen Leistungen bei der Nati auch Konkurrentin Livia Peng vom SV Werder Bremen wieder im Rennen. Peng wechselt zum 1. Juli zum englischen Meister FC Chelsea.