Fehlercode: %{errorCode}

Vom Absturz zum Durchbruch in der Super League

kicker

Der FC Luzern hat mit Tyron Owusu ein vielversprechendes Talent in seinen Reihen, das nach einer langen Leidenszeit nun durchstartet. Der Mittelfeldspieler zeigt beeindruckende Leistungen und erinnert Trainer Mario Frick sogar an den jungen Lothar Matthäus. Owusu, der bereits mit 17 Jahren sein Super-League-Debüt gab, musste jedoch einen schwierigen Weg gehen. "Ich habe bei null beginnen müssen", erzählt er im Gespräch mit Blick.

Nach seinem Debüt folgten Jahre voller Rückschläge und Verletzungen. "Ich war total am Anschlag", erinnert sich der 22-Jährige. Der Sohn des ehemaligen Kriens-Profis Benson Owusu fand erst durch intensive Betreuung und Unterstützung aus der Krise. Er investierte viel in sein Comeback, arbeitete mit Physios, Mental-Coaches und Personal-Trainern. Besonders die Neuro-Athletik half ihm, seine Leistung zu verbessern. "Es geht um diverse Themen, die mir bei der Orientierung helfen, die meine Reaktionsfähigkeit verbessern", erklärt Owusu.

Owusu gegen Basel erfolgreich

Seine harte Arbeit zahlt sich aus. Im jüngsten Spiel gegen Basel war Owusu mit zwei Skorerpunkten massgeblich am 2:1-Sieg beteiligt. "Ich fühle mich extrem wohl, ich habe meinen Platz gefunden", sagt er selbstbewusst. Trainer Frick lobt: "Er hat eine wahnsinnige Dynamik und erinnert mich wirklich sehr an den frühen Lothar Matthäus."

Trotz der Vergleiche mit Fussballgrössen bleibt Owusu bescheiden und fokussiert. "Es geht um das Hier und Jetzt, um meine Weiterentwicklung. Ich will primär mehr Verantwortung übernehmen", betont er. Sein Spielstil ist überlegt und pragmatisch, ganz wie seine Persönlichkeit abseits des Platzes. Er ist ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des FC Luzern und könnte bald den nächsten Karriereschritt machen. Für den Moment konzentriert er sich jedoch voll und ganz auf seine Rolle im Team und seine persönliche Weiterentwicklung.