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Von wegen Benfica-Rückkehr: Joao Felix wechselt fest zu Al-Nassr

kicker

Das portugiesische Lager bei Al-Nassr wächst. Zu Offensivspieler Otavio und Kapitän Cristiano Ronaldo war Mitte Juli Cheftrainer Jorge Jesus als Nachfolger des zu Florenz abgewanderten Stefano Pioli gestoßen. Nun steht auch offiziell fest, dass mit Joao Felix ein vierter Portugiese beim Vorjahresdritten der Saudi Professional League anheuert.

Der 25-Jährige, der in der Offensive verschiedenste Positionen bekleiden kann, kommt vom FC Chelsea und kostet Al-Nassr nach Informationen von The Athletic eine Sockelablöse von 30 Millionen Euro. Durch Boni allerdings kann die Gesamtablöse noch auf bis zu 50 Millionen Euro steigen.

Die Entscheidung für Saudi-Arabien überrascht insofern, weil Joao Felix zuletzt öffentlich mit einer Rückkehr zu Benfica Lissabon geliebäugelt hatte. "Das ist vielleicht der Ort, zu dem ich mich am meisten hingezogen fühle ...", hatte der Angreifer bei CM Jornal erklärt. Benficas Cheftrainer Bruno Lage soll sich intensiv um den "verlorenen Sohn" bemüht haben.

Am Ende dürfte auch die Ablöse ein Knackpunkt gewesen sein, der für Al-Nassr wenig überraschend keinen darstellte. Das Verlustgeschäft, das Chelsea mit Joao Felix macht, hält sich nun wohl in Grenzen: Im vergangenen Sommer hatten die Blues rund 52 Millionen Euro an Atletico überwiesen. Die Spanier hatten im Sommer 2019 sagenhafte 127 Millionen Euro hingeblättert, um Benfica sein "Wunderkind" abzukaufen.

Durch Europa gewandert

Sein Glück fand Joao Felix außerhalb Portugals noch nicht. Vier Jahren bei Atletico folgte eine Leihe zu Chelsea, eine weitere zum FC Barcelona. Keine acht Monate nach der Festverpflichtung verlieh Chelsea den Angreifer zur AC Mailand. Dort kam er in der vergangenen Rückrunde auf 21 Pflichtspiele (drei Tore, ein Assist).

Al-Nassr, das ihn mit einem Zweijahresvertrag bis 30. Juni 2027 ausstattet, soll nun die neue feste Heimat werden. Die drei Landsleute dürften bei der schnellen Integration helfen.