Spielmodus
Der mit der Saison 2018/19 eingeführte Liga-Modus bleibt unverändert. Nach den 22 Runden des Grunddurchgangs werden Liga und Punkte geteilt. Sich eventuell aus der Punkteteilung ergebende halbe Punkte werden abgerundet und bei Punktegleichstand als erstes Entscheidungskriterium für die Tabellenreihung herangezogen. Im Anschluss an die zehn Spieltage der Meister- und Qualifikationsgruppe erfolgt für drei Teams noch das Europacup-Play-off.
Tabellenreihung
Bei Punktegleichstand ergeben sich folgende Entscheidungskriterien:1. im Finaldurchgang: abgerundeter Punkt 2. direktes Duell (2.1. Anzahl der Punkte | 2.2. Tordifferenz | 2.3. erzielte Tore) / sind mehrere Teams punktegleich, wird eine interne Tabelle aller direkten Duelle erstellt.3. höhere Tordifferenz 4. höhere Zahl der erzielten Tore 5. höhere Anzahl der Siege 6. höhere Anzahl der Auswärtssiege 7. höhere Zahl der erzielten Tore bei Auswärtsspielen
Europacup-Startplätze
Österreich hat die vergangene Saison auf Rang 13 der UEFA-Fünfjahreswertung abgeschlossen. Damit werden - wie in der Vorsaison - über die Bundesliga und den ÖFB-Cup fünf Plätze für internationale Bewerbe ausgespielt.
Der Meister der Saison 2025/26 spielt in der darauffolgenden Saison im Play-Off der UEFA Champions League (und steht damit zumindest fix in der Gruppenphase der UEFA Europa League). Der Vizemeister steigt in der 2. Qualifikationsrunde des Liga-Weges zur Champions League ein. Der Cupsieger spielt in der 3. Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League. Die zwei weiteren Ligavertreter steigen in der 2. Qualifikationsrunde zur UEFA Conference League ein. Hat der Cupsieger einen höherwertigen Startplatz über die heimische Meisterschaft bereits fix, geht der "Cup-Startplatz" auf die Liga über.
Auf- und Abstieg bzw. Relegation
Um direkt aufzusteigen, muss ein Klub 2026 Meister werden und eine Lizenz für die höchste Spielklasse haben. Im Falle, dass erst der Zweit-, Dritt- oder Viertplatzierte eine Lizenz für die Bundesliga hat, muss der Aufstieg in zwei Relegationsspielen gegen den Letztplatzierten der höchsten Spielklasse erreicht werden. Sollte auf den ersten vier Plätzen kein Klub landen, der aufstiegsberechtigt ist, verbleibt der Zwölftplatzierte der höchsten Spielklasse in der Bundesliga.
Spieltermine
Das Auftaktspiel zwischen dem LASK und Sturm wird ebenso wie ein Eröffnungsspiel zum Frühjahrsauftakt am Freitagabend ausgetragen. Alle weiteren Paarungen des Grunddurchgangs finden am Samstag und Sonntag statt. Je nach Jahreszeit wird im Sommer am Samstag um 17 und 19.30 Uhr und am Sonntag um 17 Uhr angekickt. Ab der 6. Runde wird am Samstag um 17 Uhr sowie Sonntag um 14.30 bzw. 17 Uhr gespielt.
Im Finaldurchgang gibt es wie in der Vorsaison wieder ein Freitagsspiel pro Runde. Die letzten beiden Runden der Meister- und Qualifikationsgruppe werden aus Gründen der Wettbewerbssicherheit weiterhin zeitgleich ausgetragen.
TV-Live-Übertragungen
Bundesliga-Partner Sky überträgt alle 195 Spiele der Admiral Bundesliga live - 191 davon exklusiv. Vier Livespiele werden im öffentlich-rechtlichen TV (ORF) zu sehen sein. Neu im Sky-Expertenteam ist Peter Pacult, der auch als fester Bestandteil des Fußball-Podcasts "DAB | Der Audiobeweis" fungieren wird.
Nachdem Sky bereits Sturm Graz in der Meistersaison 2023/24 ein Jahr lang begleitet hat, werden Filmemacher Christoph Jochum und sein Team diesmal beim SK Rapid eine Saison lang hinter die Kulissen blicken.
Zur Spielstätte umfunktioniert wird das Sky-Studio, wenn bei "Herzog gegen Herzig - Die Next Generation Show" Andreas Herzog gegen jeweils zwei Kinder der Altersklasse unter 12 Jahren in Geschicklichkeits- und Wissensspielen antritt.
Winterpause
Knapp sieben Wochen liegen zwischen dem letzten Bundesligaspiel im Herbst am Wochenende 13./14. Dezember und dem Cup-Viertelfinale von 30. Jänner - 1. Februar 2026. Für jene Klubs, die in den europäischen Ligaphasen teilnehmen, wird sie kürzer sein, da abermals Champions-League- und Europa-League-Spiele im Jänner stattfinden.
Transferperiode
Die Sommerübertrittszeit der Bundesliga hat am 23. Juni 2025 (0 Uhr) begonnen und endet am 5. September 2025 (17 Uhr). Die Winterübertrittszeit der beginnt am 1. Jänner 2026 (0 Uhr) und endet am 6. Februar 2026 (17 Uhr).
Spieltagskader
Mit der neuen Saison können die Bundesliga-Klubs bis zu 20 Spieler in den Spieltagskader aufnehmen - bisher war diese Anzahl auf 18 beschränkt. Damit können sich für die Trainer bei Ausreizen von den möglichen 5 Spielerwechseln zusätzliche Alternativen ergeben. Nimmt ein Klub 19 oder 20 Spieler in den Spieltagskader auf, ändern sich auch entsprechend die Anforderungen des Österreicher-Topfes.
Österreicher-Topf
Auch in diesem Jahr wird der Einsatz österreichischer Spieler wieder finanziell gefördert. Für den Erhalt der Förderung aus dem Österreicher-Topf muss ein Klub in jedem Spiel bei bis zu 18 Spielern im Spieltagskader mindestens zwölf Spieler auf den Spielbericht setzen, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder vor Vollendung ihres 18. Lebensjahres zum ersten Mal in Österreich registriert wurden und für die U 22 (Stichtag 1.1.2004) spielberechtigt sind. Nimmt ein Klub 19 oder 20 Spieler in den Spieltagskader auf, müssen mindestens 13 Spieler die Kriterien des Österreichertopfes erfüllen.
Die Ausschüttung erfolgt in drei Abrechnungsperioden (nach 11 bzw. 22 Runden sowie nach dem Finaldurchgang) und nach der Anzahl der Spielminuten österreichischer Spieler, wobei die Minuten von U-22-Spielern vierfach gewertet werden. Erfüllt ein Klub in einem Spiel die Kriterien nicht, hat er für die jeweilige Abrechnungsperiode keinen Anspruch auf die Förderungen aus dem Österreicher-Topf.
Ligaball
Seit 2018 gibt es in der Admiral Bundesliga und Admiral 2. Liga jeweils ein einheitliches Spielgerät - zum zweiten Mal wird dieses von Derbystar produziert und geliefert. Nach dem traditionellen Rot-Weiß-Rot in der Vorsaison besitzt der Ball diesmal schwarze Panels, die von türkisen und magentafarbenen Elementen durchzogen werden. Abermals gibt es eine High-Visible-Variante, die bei schlechten Sichtverhältnissen oder winterlichem Untergrund zum Einsatz kommen kann.
Multiball-System
Mit der neuen Saison wird in Österreich das - unter anderem bereits in England und Italien praktizierte - Multiball-System eingeführt. Dabei werden insgesamt 14 Bälle rund ums Spielfeld auf Hütchen oder Ballsäulen platziert. Ballkinder sind (außer beim Abstoß des Tormanns) ausschließlich dafür zuständig, die Bälle auf den Vorrichtungen zu platzieren, die Bälle werden von den Akteuren selbst genommen und wieder ins Spiel gebracht.
Gästetickets
Der Höchstpreis für Tickets im Gästesektor (der von den Klubs individuell auch unterschritten werden kann) wird auch in der kommenden Saison fortgesetzt und beträgt - wie schon bei der Einführung im Jahr 2017 - 20 Euro.
VAR
Wie schon in den vergangenen vier Saisonen kommt in der höchsten Spielklasse der Video Assistant Referee (VAR) zum Einsatz. Der VAR beobachtet das gesamte Spiel, kann jedoch nur in vier Situationen bei klaren und offensichtlichen Fehlentscheidungen eingreifen: Tore, Strafstöße, Platzverweise, Identitätsfeststellungen.
Sperren
Rote Karten werden vor dem Senat 1 verhandelt, Gelb-Rote Karten ziehen eine automatische Sperre von einem Spiel nach sich. Nach fünf Gelben Karten innerhalb einer Saison wird ein Spieler für eine Partie gesperrt, danach zieht jede vierte weitere Gelbe Karte ein Spiel Sperre nach sich (9. Gelbe, 13. Gelbe, 17. Gelbe, usw.). Ins Europacup-Play-off werden ausschließlich Sperren nach Roten und Gelb-Roten Karten mitgenommen, eine Gelbsperre im Play-off ist nicht möglich.
Neue Spielregeln
Die auch in Österreich in der Vorsaison praktizierte Richtlinie, dass ausschließlich die Teamkapitäne bei wichtigen Entscheidungen mit den Schiedsrichtern kommunizieren dürfen, wurde vom IFAB nun fix ins offizielle Regelwerk aufgenommen. Neu ist die Acht-Sekunden-Regel: So lange hat ein Tormann Zeit, den Ball im Spiel in den Händen zu halten. Überschreitet er diese Dauer (wobei die letzten Sekunden vom Schiedsrichter mit erhobenem Arm angezeigt werden), gibt es Eckball für die gegnerische Mannschaft.
Elfmeter, die mit Doppelberührung zum Torerfolg führen, werden ab sofort wiederholt (statt wie bisher mit indirektem Freistoß für die verteidigende Mannschaft geahndet). Wird der Elfer mit Doppelberührung verschossen, bleibt es beim indirekten Freistoß.