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Wechsel fix: Für Weigl startet das Abenteuer Saudi-Arabien

kicker

In der vergangenen Saison war Julian Weigl im defensiven Mittelfeld von Borussia Mönchengladbach gesetzt und führte die Fohlen auch mehrere Male als Kapitän auf den Platz. Nun endet jedoch die Zeit des 29-Jährigen bei der Borussia nach drei Jahren. Der sechsmalige deutsche Nationalspieler schließt sich Al-Qadisiya aus Saudi-Arabien an. Über die Ablösemodalitäten gab der Verein zunächst nichts bekannt, die Ablöse für den Mittelfeldspieler soll sich auf sieben Millionen Euro belaufen.

Begann Karriere bei 1860 München

Bereits am 1. Spieltag in der Bundesliga stand Weigl gegen den Hamburger SV (0:0) nicht mehr im Kader, weil er laut Vereinsangaben "wegen Gesprächen zu einem möglichen Transfer" freigestellt worden war. Jetzt ist auch klar, wohin es ihn zieht. Auch in der ersten Runde des DFB-Pokals in Oldenburg gegen Atlas Delmenhorst (3:2) kam der ehemalige Dortmunder nicht zum Einsatz, saß dort aber zumindest noch auf der Bank.

Den Vorzug auf seiner Position erhielt beide Male Philipp Sander, der gemeinsam mit Rocco Reitz die Doppelsechs bildete. Auch aus dem Mannschaftsrat wurde er zuvor bereits genommen. Der Abgang kommt somit nicht wirklich überraschend.

Nun muss also ein Neuanfang her und Weigl, der seine Karriere beim TSV 1860 München begann und von dort aus 2015 zu Borussia Dortmund wechselte, verlässt damit auch erstmals Europa. Deutschland hingegen wendete er bereits im Januar 2020 vorerst den Rücken zu, als er nach viereinhalb Jahren in Schwarz-Gelb, 171 Spielen und dem Gewinn des DFB-Pokals 2017 mit dem BVB nach Portugal zu Benfica Lissabon wechselte. Auch dort konnte Weigl seinen Stempel aufdrücken und stand in 100 Spielen auf dem Rasen, bevor es ihn dann zurück nach Deutschland zu den Fohlen zog.