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Wie Bischof und Palhinha zusammenhängen könnten

kicker

Von der Klub-WM in Orlando, Florida, über den FC Bayern berichtet Georg Holzner

Angekommen in Orlando ging es für Nationalspieler Tom Bischof im Four Seasons Hotel auf dem Areal der Walt Disney World direkt zur offiziellen Vorstellung. Gemeinsam mit Sportdirektor Christoph Freund saß der 19-Jährige auf dem Podium und sprach über seinen Wechsel, seine Ambitionen und seine Ankunft beim FC Bayern.

Die Vorfreude auf das, was jetzt kommt, war Bischof anzusehen. "Ich wurde überragend aufgekommen", sagte er: "Es macht mir echt viel Spaß hier." Die erste Einheit, der Umgang mit den Kollegen. Wichtig sei nun erstmal, "gut in die Mannschaft reinzufinden und geile Spiele zu machen". Sein "ganzes Leben lang" sei er "schon Fan vom FC Bayern", erklärt er, jetzt freue er sich "extrem darauf, hier alles miterleben zu dürfen."

Fünf Spieler für zwei Positionen

Im Mittelfeldzentrum fühlt sich Bischof am wohlsten, wie er sagt, "auf der Sechs oder Acht - da sehe ich mich". Zwei Positionen, für die es mit Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Aleksander Pavlovic und Joao Palhinha bereits vier weitere Profis gibt. Nicht auszuschließen, dass während des Transfersommers - nach der Klub-WM - noch etwas passiert. Also in puncto Abgänge.

Bei Goretzka wären die Bayern gesprächsbereit, sofern sich ein Interessent zu passenden Konditionen melden sollte. Allerdings will Goretzka, der noch ein Jahr Vertrag hat, nicht weg, sondern definitiv in München bleiben. Ein weiterer Abgabekandidat könnte Palhinha werden. Der Portugiese möchte sich zwar grundsätzlich gerne durchbeißen beim deutschen Rekordmeister, weiß aber auch, wie das Geschäft manchmal funktioniert.

"Es war keine einfache Situation für ihn, da ist einiges zusammengekommen, auch mit Verletzungen. Joao hat nicht so viel gespielt, wie er sich vorgestellt hat, hatte natürlich andere Ansprüche", weiß Sportdirektor Freund: "Aber das werden wir alles in Ruhe mit ihm besprechen." Damit lässt Freund die Zukunft des 29-Jährigen vorerst offen. Mit dem selbstbewussten Tom Bischof jedenfalls gibt es jetzt zusätzliche Konkurrenz für Palhinha.