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Wollitz schwärmt von Butler: "Das ist eigentlich ein Bundesliga-Spieler"

kicker

In seiner Profikarriere war Justin Butler bisher hauptsächlich in der 3. Liga zu begutachten: Der Offensivspieler kommt dort auf 99 Einsätze (5 Tore), in Liga 2 stand er lediglich fünfmal (ohne Tor für Ingolstadt) auf dem Platz. Trotzdem ist sich Claus-Dieter Wollitz sicher, dass Butler, der im Sommer ablösefrei aus Sandhausen nach Cottbus wechselte, zu Höherem berufen ist.

Butler ist für Wollitz immer ein Startelfkandidat

"Das ist eigentlich ein Spieler, der gar nicht in dieser Liga spielen dürfte. Vom Gesamtpaket - Körperlichkeit, Schnelligkeit, Beidfüßigkeit, Kopfballstärke - ist das eigentlich ein Bundesliga-Spieler", sagte Wollitz auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel gegen Verl (Sonntag, 16.30 Uhr). Butler sei für den Trainer definitiv ein Startelfkandidat. Er stand in den bisherigen sechs Liga-Partien auch nur einmal nicht in der Anfangsformation - beim 3:0-Sieg in Mannheim, als er sein bisher einziges Tor erzielte.

Wollitz ist der Meinung, dass es nur den richtigen Umgang braucht, um Butler zu einem "absoluten Top-Spieler" zu formen: "Es gibt Spieler, die brauchen eine andere Unterstützung, eine andere Kommunikation, eine andere Rückendeckung. Da ist jeder individuell." Das Ziel werde aber nicht nur über Detailarbeit und Analysen erreicht, es brauche in so einer Situation immer auch "ein bisschen Glück".

„Der kann 36 km/h laufen… Leute, das ist top!“ (Claus-Dieter Wollitz über Justin Butler)

Die herausragendste Komponente im Spiel von Butler sei eindeutig seine Geschwindigkeit: "Der kann 36 km/h laufen… Leute, das ist top! Der hat alles, was der moderne Fußballer heutzutage braucht." Wenn man es hinbekomme, den talentierten Profi zum Unterschiedsspieler zu formen, habe man ein "Meisterstück" erbracht.

Dritter Sieg in Folge wäre das "i-Tüpfelchen"

Abgesehen vom Lobgesang auf Butler blickte Wollitz aber auch auf den kommenden Gegner aus Verl, der eine sehr gute Philosophie habe: "Egal, ob Spieler wechseln, ob Trainer wechseln, es geht immer so weiter. Es ist schön anzusehen, wie sie das machen." Trotzdem wolle Energie Cottbus auch das dritte Spiel innerhalb weniger Tage gewinnen: "Das wäre in einer englischen Woche mit langen Auswärtsfahrten und kurzen Regenerationszeiten das i-Tüpfelchen."

Nicht dabei mithelfen werden Jonas Hofmann und Leon Guwara, die aktuell lediglich Athletiktraining absolvieren. Anders gestaltet sich die Situation bei King Manu, der am Donnerstag komplett trainiert habe und zur Verfügung stehen werde. Bezüglich Timmy Thiele konnte Wollitz keine eindeutige Aussage treffen. Man müsse abwarten: "Mit ihm hatte ich kein Gespräch. Ich habe ihn nicht so schlecht gesehen wie viele andere. Dass er Rhythmus und Spielsicherheit braucht, das ist klar. Wir müssen abwarten, wie er das weggesteckt hat. Gestern Morgen war er sehr müde, deshalb habe ich ihn zu Hause bei der Familie gelassen."

Trotz Reise-Strapazen: Wollitz mag englische Wochen

Nun steht also für Cottbus die nächste weite Auswärtsfahrt auf dem Programm, nachdem das Team erst am Montag aus Mannheim zurückgekehrt ist. Diese Strapazen sind für den Energie-Coach das Einzige, was ihm an englischen Wochen missfällt: "Ich denke, dass man das in englischen Wochen vielleicht etwas gefühlvoller gestalten kann. Dass nicht viele Mannschaften zwei Heimspiele in Folge haben und andere Mannschaften haben zwei lange Fahrten. Das sollte man ein bisschen berücksichtigen." Er stellte aber trotzdem klar: "Ich spiele lieber alle drei Tage, als dass man sich jeden Tag Gedanken macht, welche Inhalte wir auf den Trainingsplatz bringen sollen."