Während die umstrittene Punkteteilung zumindest bis Sommer 2030 Geschichte ist und auch beim Österreicher-Topf sowie dem TV-Verteilungsschlüssel Änderungen beschlossen wurden, ist die Zukunft des Video-Assistent-Referees weiterhin offen. Sparzwänge könnten bis Jahresende über das Aus des VAR entscheiden, sagte Bundesliga-Vorstandschef Christian Ebenbauer am Mittwoch zur APA.
"Ob und in welcher Form der VAR künftig stattfindet, ist noch völlig offen", meinte Ebenbauer, für den der inhaltliche Nutzen des VAR außer Frage steht. Weil der gesamt zu verteilende Kuchen kleiner wird, ist die Liga gemeinsam mit dem ÖFB aktuell auf der Suche nach Einsparungspotenzial - eben auch beim VAR, der aktuell rund 1,5 Mio. Euro im Jahr kostet.
"Das betrifft insbesondere Personal auf der einen Seite und technische Lösungen auf der anderen", erklärte Ebenbauer. Aktuell findet die Ausschreibung über potenzielle technische Dienstleister ab 2026 statt.