Sprunggelenksverletzung beim TSG-Stürmer
In der 23. Minute hatte Adam Hlozek den Ball zum 1:0 im Tor von Montenegro versenkt und Tschechien damit beim 2:0 am 3. Spieltag der WM-Qualifikation gegen Montenegro auf die Siegerstraße geschossen. Fünf Minuten später war für den Angreifer die Partie aber beendet. Hlozek musste verletzt vom Platz.
Auf sein 42. Länderspiel für sein Heimatland muss er nun warten, denn den Gang nach Kroatien hat Hlozek gar nicht mit angetreten. 23 Spieler werden nach Osijek reisen, Hlozek fliegt nicht mit. Wie der tschechische Verband mitteilte, sei Hlozeks Verletzung aber nicht schwerwiegend.
Allerdings gibt die Blessur auch Grund zum Aufhorchen: Hlozek musste schon in der vergangenen Spielzeit nach seinem Wechsel von Bayer Leverkusen für 18 Millionen Euro nach Hoffenheim eine längere Zwangspause einlegen. Sechs Spiele verpasste der 22-Jährige, weil bei ihm Mitte Februar ein Haarriss im rechten Mittelfuß diagnostiziert worden war und ein Mittelfußbruch drohte. Der rechte Mittelfußbruch wurde prophylaktisch operiert, am 28. Spieltag kehrte er wieder zurück.
Fällt Hlozek länger aus?
Die Sprunggelenksverletzung, die sich Hlozek nun gegen Montenegro zugezogen hat, soll nicht weit weg von der Stelle am rechten Fuß sein, die operiert wurde. Ein Band soll in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Fakt ist, dass sie einen Einsatz in Kroatien verhindert. Für die TSG bleibt nur zu hoffen, dass sich die Entwarnung vom tschechischen Verband auch bestätigt.