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Zwickau sichert sich die Dienste von Sezer

kicker

Mit neun Punkten aus sechs Partien verlief der Saisonstart für den FSV Zwickau eher durchwachsen, mit lediglich acht Toren ist vor allem in der Offensive noch etwas der Wurm drin. Daher haben die Schwäne am Montag nochmals nachgelegt und Cemal Sezer verpflichtet. Der 29-jährige Angreifer kickte zuletzt eineinhalb Spielzeiten lang bei Ligakonkurrent FC Carl Zeiss Jena, wo er bereits unter Beweis stellte, dass er weiß, wo das Tor steht: In Saison-übergreifend 18 Liga-Partien erzielte der Angreifer zwölf Tore für die Thüringer, insgesamt sind es in den Regionalliga-Staffeln Nord und Nordost 55 Treffer in 141 Spielen.

"Zu Cemal muss man erstmal sagen, dass er eine schlimme und auch langwierige Verletzung hinter sich hat. Darüber haben wir uns natürlich ausreichend erkundigt", ordnet FSV-Sportchef Robin Lenk ein. Sezer erlitt im vergangenen Jahr eine Patella-Luxation und fehlte lange.  "Er hatte sich in den letzten Monaten extrem auf seine Reha konzentriert, hat Anfang August den Return-to-Competition-Test hervorragend bestanden und sich bereits wieder auf den Platz zurückgearbeitet", so Lenk weiter.

Ein absoluter Unterschiedsspieler

Sezer kickte in seiner Karriere vor seiner Zeit in Jena bereits für den VfB Lübeck, den FC St. Pauli II, Eintracht Norderstedt und die VSG Altglienicke, nun soll er bei den Schwänen für Torgefahr sorgen, wo er einen Zweijahresvertrag bis Juni 2027 unterschreibt.

"Wir glauben einfach an Cemal, weil er ein absoluter Unterschiedsspieler in der Liga ist. Er ist ein vielseitiger Stürmer, der sowohl Bälle festmachen kann, aber auch ein gutes Eins-gegen-Eins sowie einen guten Riecher vor dem Tor hat und uns definitiv bereichern wird", beschreibt Lenk, der die Erwartungen dennoch ein Stück weit dämpft: "Cemal wird auch mit Sicherheit noch ein paar Wochen, vielleicht auch sogar ein, zwei Monate brauchen, um wieder so einsatzfähig zu sein, dass er uns dann schlussendlich auch wirklich helfen kann."