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Ärgert Buchbach die Bayern-Amateure erneut? "Werden uns etwas einfallen lassen"

kicker

"Wenn wir ehrlich sind, muss ich sagen, dass wir nicht gerne hierherfahren", Hankofens Trainer Tobias Beck war nach dem 0:3 seiner "Dorfbuam" am Sonntag in Buchbach ziemlich bedient, wusste aber die Niederlage einzuordnen: "Wir müssen woanders unsere Punkte holen, hier werden noch ganz andere Mannschaften verlieren. Buchbach spielt mittlerweile einen sehr gepflegten und guten Fußball."

Der Respekt, den sich die Rot-Weißen mit der Vizemeisterschaft der Vorsaison erworben haben, ist nach dem gelungenen Start in die neue Saison spürbar, doch Buchbachs Coach Aleksandro Petrovic will davon eigentlich nichts wissen: "Wenn wir am Freitag ins Grünwalder zu den Bayern fahren, zählt das alles nichts mehr. Da hängt dann eine andere Messlatte."

Die Saison des TSV Buchbach mit dem kicker-Tabellenrechner simulieren!

5:1 im letzten Spiel der vergangenen Saison gegen Hankofen-Hailing, jetzt ein 3:0 - klar, dass den Niederbayern das nicht gefällt, aber für die Buchbacher war es nach den sehr durchwachsenen Ergebnissen in der Vorbereitung ein wichtiger Gradmesser. "Die Resultate und die Leistungen haben Mannschaft und Trainerteam auf den Boden der Tatsachen gestellt. Das war ein Beschleunigungsprozess, sodass wir schon zum Start auf dem entsprechenden Niveau angekommen sind und nicht erst mal hinterherlaufen müssen", erklärt der Sportlicher Leiter Andreas Bichlmaier frei nach dem Motto: Wenn es um etwas geht, sind wir da. Allerdings nur, wenn so gut wie alle Mann an Bord sind, denn mit 19 Feldspielern ist der Kader des Regionalliga-Dinos nicht gerade üppig bestückt. Die vier Neuzugänge Reza Sakhi Zada (22), Alexander Mehring (22), Berat Akcay (19) und Adrian Alexy (19) können aktuell noch nicht kompensieren, was der Kultklub mit Maximilian Manghofer, Levin Ramstetter (beide SV Erlbach), Julian Rabenseifner (TSV Ampfing), Leon Tutic (TSV 1860 Rosenheim) und Daniel Gaedke (FC Sportfreunde Schwaig) verloren hat. "Wir geben den Jungs Zeit, die Ansätze sind da, aber das dauert eben noch", erklärt Petrovic.

Schmerzhaftes Pokal-Aus

Auch wenn das Pokal-Aus am grünen Tisch in der ersten Runde natürlich schmerzhaft war, hatten sich die Buchbacher doch für diese Saison viel vorgenommen, so fällt wenigstens die Doppelbelastung für den kleinen Kader weg. Trotzdem weiß Bichlmaier: "Wir müssen schon noch etwas tun und wir haben auch noch einen oder zwei Schüsse frei. Allerdings bekommen wir zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht die Spieler, die uns in der Spitze wirklich helfen. Da wird es eher Mitte August werden."

Bis dahin hat der Tabellenzweite ein knackiges Programm. Denn nach der Partie am Freitag beim FC Bayern München II kommt eine Woche später mit den Würzburger Kickers der nächste Titelkandidat, ehe das Duell beim aktuellen Tabellenführer SpVgg Greuther Fürth II auf dem Programm steht. In der vergangenen Spielzeit konnten die Buchbacher das Bayern-Team von Holger Seitz übrigens gleich zweimal bezwingen, im Jahr zuvor gab es zwei Unentschieden, die letzte Niederlage datiert aus dem März 2023. "Wir werden uns auch für den Freitag etwas einfallen lassen", kündigt Petrovic an, dass sich die Gastgeber auf einen heißen Tanz gefasst machen können. Auf den neuen Mannschaftsbus - erstmalig in der Vereinsgeschichte mit eigenem Buchbach-Logo - muss der Vizemeister aber noch verzichten, weil Umbauten und Branding erst in den Sommerferien über die Bühne gehen.