"Manchmal merkst du in der Mannschaft so ein Gefühl, dass jeder an dieses Wunder glaubt. Und das kannst du nicht spielen, das ist nicht irgendwie gestellt, sondern es ist einfach da oder nicht. Und an dem Tag war das tatsächlich da", erklärt Mykola Bilyk gegenüber der EHF.
Im letzten Spiel der Gruppe B kämpften Spanien und Österreich um das letzte verbleibende Ticket für die Hauptrunde in Köln. Österreich reichte in Mannheim ein Unentschieden, Spanien benötigte die zwei Punkte, um sicher weiterzukommen.
Alle Dämme brachen
Von Beginn an trat das Team von Ales Pajovic furchtlos auf, verteidigte leidenschaftlich und hielt selbst dann stand, als Spanien mit all seiner Routine zurückschlug. Jeder Treffer, jede Parade und jede Unterzahl wurde von den Österreichern mit noch mehr Energie beantwortet. Getragen von einer Halle, die spürte, dass hier etwas Außergewöhnliches passieren könnte.
Die Schlussphase geriet zum emotionalen Ausnahmezustand: Führungswechsel, vergebene Matchbälle, Nerven aus Stahl bei Robert Weber vom Siebenmeter-Strich und am Ende ein letzter spanischer Wurf, der weit über das Tor segelte. Schluss. 33:33. Alle Dämme brachen. Der Außenseiter hatte es geschafft, Spanien aus dem Turnier zu werfen und sich selbst in die Hauptrunde zu kämpfen.
"Da begannen alle zu realisieren, was wir geschafft haben: In dieser Gruppe mit Kroatien, Spanien und Rumänien weiterzukommen und ungeschlagen zu sein. Das war wirklich etwas ganz Besonderes und bleibt einem immer in Erinnerung", blickt Lukas Hutecek auf das Spiel zurück.
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