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Flekken und Tella fehlen Bayer längerfristig

kicker

Die Befürchtungen waren schon kurz nach dem Spiel groß gewesen. "Es sieht bei beiden nicht gut aus", hatte Trainer Kasper Hjulmand nach der 0:1-Niederlage bei der TSG Hoffenheim zu den Verletzungen von Torhüter Mark Flekken und Angreifer Nathan Tella erklärt. Einen Tag später brachten die obligatorischen MRT-Aufnahmen bei den beiden Bayer-Profis die Gewissheit. Das Duo wird dem Werksklub in den kommenden Wochen fehlen.

Bänderverletzung im Knie, aber Flekken kommt um eine Operation herum

Beide Profis fallen "längerfristig" aus, verkündete der deutsche Vizemeister in einer knapp ausgefallenen Pressemitteilung. Klar ist: Sowohl Flekken, der eine Bänderverletzung am rechten Knie erlitten hat, als auch Tella kommen um eine Operation herum. Torhüter Flekken war in Sinsheim ausgewechselt worden, nachdem er wenige Minuten zuvor bei einer Parade gegen Hoffenheims Vladimir Coufal mit dem rechten Knie nach innen weggeknickt war. Zwar versuchte es der 32-Jährige nach längerer Behandlungspause nochmal, musste aber wenig später dann doch passen.

Und auch auf die Dienste des schnellen Offensivakteurs Tella wird Hjulmand vorerst nicht zurückgreifen können. Der nigerianische Nationalspieler war wenige Minuten nach seiner Einwechslung nach einem Laufduell mit Hoffenheims Bernardo zu Boden gegangen, hatte sich das rechte Sprunggelenk gehalten und den Platz nur auf zwei Helfer gestützt humpelnd verlassen können.

Bei Tellas Verletzung hält sich Bayer äußerst bedeckt

Bei Tella, der bereits in der Hinrunde am 3. Spieltag beim 3:1-Sieg gegen Frankfurt eine Knieverletzung erlitten hatte und wochenlang ausgefallen war, gab der Werksklub am Sonntag noch weniger Informationen preis, nannte einzig eine Verletzung am rechten Fuß als Ausfallgrund. Auch hier dürfte der Bandapparat betroffen sein. Wird der Rechtsfüßer, der entweder als Schienenspieler, auf der halbrechten Offensivposition oder im Sturmzentrum eingesetzt wurde, Bayer doch ebenfalls nicht nur in den nächsten zwei oder drei Wochen fehlen.

Während Leverkusen auf Tellas Positionen zumindest numerisch genügend Alternativen besitzt, muss sich der Klub nun Gedanken machen, wie er einem drohenden Engpass im Tor begegnen möchte. Stehen doch nach Flekkens Ausfall mit der bisherigen Nummer 2 Janis Blaswich (34) und dem dritten Keeper Niklas Lomb (32) nur noch zwei Torhüter zur Verfügung.