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Amiri sehr enttäuscht: "Wir hatten letztes Jahr auch Jonny"

kicker

"Wir haben heute zu wenig Qualität auf den Platz gebracht", resümierte Amiri gegenüber Sky nach der zweiten 0:1-Heimpleite in dieser Saison. Den Grund für die Niederlage wusste der Nationalspieler auch: "Wir haben einfach nicht - wie Leipzig - die Qualität in der Breite, das ist einfach Fakt. Uns fehlen vorne auch ein, zwei Killer, die die Chancen auch mal reinmachen."

Vorne wirbelte nur Nordin

Gegen RB strahlte von der Mainzer Offensive im Prinzip nur Arnaud Nordin - zumindest im ersten Durchgang - Gefahr aus. Der Franzose traf nur den Außenpfosten (18.), bereitete auch die beste FSV-Chance überhaupt durch Phillipp Mwene vor (26.) und hatte  nach dem Rückstand durch Johan Bakayoko (40.) auch die einzige ernsthafte Ausgleichschance der Gastgeber (43.). Nicht richtig im Spiel waren dagegen sowohl Bundesliga-Debütant William Böving als auch Nelson Weiper, der in Willi Orban einen unerbittlichen Gegenspieler hatte.

"Wir sind im Großen und Ganzen momentan nicht gut genug. Es ist klar zu wenig gerade, das muss man knallhart so sagen", legte der sichtlich frustrierte Amiri nach. "Ein Punkt aus drei Spielen, das tut richtig weh." Vor allem gegen einen Gegner wie Leipzig, den der FSV, obwohl er kein gutes Spiel gemacht habe, hätte besiegen können - so die Ansicht des Technikers, der selbst auch nicht so recht zur Geltung kam. Zur Wahrheit gehört allerdings, dass RB bei 19 gegenüber 13 Torschüssen auch die insgesamt wesentlich gefährlicheren Abschlüsse verzeichnete.

„Wir müssen die Tore verteilen, das gelingt uns gerade aber nicht, deswegen sind wir gerade wahrscheinlich auch sehr harmlos vor dem Tor.“ (Nadiem Amiri)

Ein Manko sei, so Amiri, natürlich auch der Abgang von Jonathan Burkardt: "Wir hatten letztes Jahr auch Jonny, der 18 Tore gemacht hat. Das braucht einfach eine Mannschaft wie wir. Wir müssen die Tore verteilen, das gelingt uns gerade aber nicht, deswegen sind wir gerade wahrscheinlich auch sehr harmlos vor dem Tor."

Enttäuscht war der Regisseur vor allem auch deshalb, weil man nach nach einer "super zweiten Halbzeit in Wolfsburg" mit Euphorie ins Spiel gegangen sei. "Aber dann kriegen wir es nicht richtig auf den Platz. Verdiente Niederlage", gestand dann der 28-Jährige per kurzem und knappem Resümee am Ende des Interviews ein.