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Celestini verlässt Basel nach Double-Gewinn - Magnin übernimmt

kicker

Fabio Celestini wurde mit dem FC Basel Schweizer Meister und Pokalsieger - und dennoch verlässt er Rotblau auf eigenen Wunsch, um eine neue Herausforderung zu suchen. "Die Reise, die ich in den vergangenen eineinhalb Jahren mit dem FC Basel machen durfte, war unglaublich. Als ich gekommen bin, stand das Team abgeschlagen auf einem Abstiegsplatz, nun gehe ich als Double-Trainer, das ist der absolute Wahnsinn und macht mich sehr glücklich. Ich habe das Gefühl, dass meine Aufgabe beim FCB vollendet ist", erklärte der 49-jährige Waadtländer, dessen Vertrag noch bis 2026 gelaufen wäre.

Wohin Celestini wechselt, ist noch offen. Dagegen ist die Nachfolge beim FC Basel inzwischen geregelt. Das Traineramt am Rheinknie übernimmt der von Lausanne-Sport losgeeiste Ludovic Magnin, der ebenfalls aus dem Waadtland stammt. Der 46-Jährige hatte beim Super-League-Konkurrenten noch einen laufenden Vertrag bis 2026, beim FCB unterschrieb er am Montag für zwei Jahre bis 2027. Ab dem Trainingsstart am 20. Juni wird Magnin die sportliche Verantwortung der ersten Mannschaft übernehmen.

Champions-League-Quali statt Conference-League-Quali

"Ich freue mich enorm, ab sofort den größten Klub der Schweiz trainieren zu dürfen", sagte Magnin. "Mein Vorgänger hat den FCB wieder an die Spitze geführt, wo er hingehört - und ich werde alles dafür tun, diese Erfolge zu bestätigen und die Mannschaft bestmöglich weiterzuentwickeln."

Magnin hatte Lausanne-Sport von der Challenge League ins Oberhaus geführt. In seinem dritten - und letzten - Jahr erreichte er mit Lausanne die Meisterrunde und beendete diese auf dem fünften Platz. Damit darf der Klub an der zweiten Qualifikations-Runde der Conference League teilnehmen. Magnin winkt stattdessen nun die Champions League. Dafür muss Basel ein Play-off-Duell überstehen.

Deutscher Meister mit Bremen und Stuttgart

Als Spieler absolvierte der frühere Linksverteidiger 62 Länderspiele für die Schweizer Nationalmannschaft und nahm an zwei Europameisterschaften (2004, 2008) sowie zwei Weltmeisterschaften (2006, 2010) teil. In der Bundesliga wurde er mit Werder Bremen (2004) und dem VfB Stuttgart (2007) Deutscher Meister und brachte es auf knapp 150 Einsätze.

"Ludos Qualitäten sowie das Know-how als ehemaliger Spieler und auch als Cheftrainer sind unbestritten", meinte FCB-Sportdirektor Daniel Stucki. "Er weiß genau, was es braucht, um mit einem Team Titel zu gewinnen, und er bringt mit seiner unterstützenden, manchmal sehr emotionalen Art und Weise ein Element an die Seitenlinie, welches wir schätzen und einer Mannschaft guttut."