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Doekhi: "Ich kann nicht sagen, dass ich im Winter noch hier bin"

kicker

Danilho Doekhi gehört beim 1. FC Union Berlin längst zum Establishment. Der im Sommer 2022 von Vitesse Arnheim verpflichtete Innenverteidiger hat inzwischen 103 Pflichtspiele für die Eisernen bestritten, in denen ihm neun Treffer gelangen.

Doekhi wird im Prinzip seit Jahren mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht. Dass ihn das durchaus beschäftigt, machte der 27 Jahre alte Niederländer mit surinamischen Wurzeln am Dienstag in einer Medienrunde deutlich.

Auch in diesem Sommer galt er wie Abwehrkollege Diogo Leite permanent als Wechselkandidat. "Es ist immer so in einer Transferperiode, dass du darüber nachdenkst, was passieren kann. Aber am Ende bin ich immer noch hier. Ich konzentriere mich auf mich selbst", sagte das zu den Vizekapitänen hinter Spielführer Christopher Trimmel gehörende Mitglied des Mannschaftsrates. Doekhi berichtete sogar von einer sehr ernsthaften Offerte, ohne den Klub preisgeben zu wollen.

Im Gegensatz zu Kumpel Leite zog sich Doekhi aber nicht zwischenzeitlich aus dem Trainings- und Wettkampfbetrieb zurück, obwohl das Transferfenster für die europäischen Top-Ligen bis zum 1. September noch offen war. "Diogo hat seine eigene Geschichte. Das ist auch nicht mein Fall. Für mich war es immer so, dass ich trainiere, spiele und dann sehe, was passiert."

Dass Leite seit Montag wieder bei Union mittrainiert, begrüßte Doekhi, weil die 2022 zusammen zu Union gekommenen Abwehrspieler inzwischen befreundet sind.

"Es ist immer eine verrückte Zeit"

Doekhi könnte im Frühjahr jedoch wieder das Wechselfieber befallen. Sein Vertrag läuft wohl 2026 aus. Er dürfte im Januar mal wieder als Abgangskandidat gehandelt werden. "Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, dass ich nach dem Winter noch da bin. Manchmal passiert etwas, was man nicht erwartet. Es ist immer eine verrückte Zeit", so Doekhi.

Union sei für ihn ein Verein mit tollen Fans und einem schönen Stadion. Es sei schön, in Berlin zu sein, sagte Doekhi. Aber ein klares Bekenntnis zum FCU gab es von ihm nicht. Bei der Frage nach der Möglichkeit einer Vertragsverlängerung ließ er sich auch nicht aus der Reserve locken.

Klar ist, dass er mit seiner Mannschaft am Sonnabend (15.30 Uhr) gegen die TSG Hoffenheim den zweiten Meisterschaftssieg in dieser Saison einfahren will. "Wir wissen, dass wir in den Heimspielen so viele Punkte wie möglich erzielen müssen", so Doekhi.