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Einer für hinten, einer für vorne: Wolfsburg holt Seelt und Daghim

kicker

Dachten die VfL-Verantwortlichen am Sonntag noch, dass es ein ruhiger letzter Tag dieser Transferperiode werden könnte, nahm die Kaderplanung der Wolfsburger am Montag doch nochmals so richtig an Fahrt auf. Angefangen mit David Odogu, der sich am Mittag in Richtung Mailand verabschiedete. Das Eigengewächs, das mit der U-17-Nationalmannschaft sowohl die Europa- als auch die Weltmeisterschaft gewonnen hatte, unterschrieb bei Milan und bringt nach kicker-Informationen eine Ablöse von rund zehn Millionen Euro ein.

Die Reaktion auf den Abgang des Innenverteidigers folgte prompt: Aus Sunderland kam Jenson Seelt auf Leihbasis. Der 1,95-Meter-Hüne absolvierte die ersten beiden Premier-League-Spiele für den Aufsteiger, am Wochenende saß er beim 2:1-Sieg des AFC gegen Brentford 90 Minuten auf der Bank. Insgesamt bestritt er 26 Partien für die Engländer.

"Er ist ein großgewachsener Innenverteidiger, der Erfahrung aus England mitbringt", sagt Sportdirektor Sebastian Schindzielorz. "Jenson hat Stärken mit und gegen den Ball und ist eine echte Bereicherung für unsere Defensive."

Naheliegend war auch der zweite Transfer des Tages. Adam Daghim wechselt von RB Salzburg nach Wolfsburg. Der pfeilschnelle Angreifer, der auch über die Flügel kommen kann, hatte zunächst bis 2021 für den FC Kopenhagen gespielt. Jenen Klub also, von dem VfL-Geschäftsführer Peter Christiansen im vergangenen Sommer nach Wolfsburg kam.

Daghim in dieser Saison noch ohne Tore

Seinen Landsmann wird er, auch wenn sie nur eine kurze Überschneidung in Kopenhagen hatten, logischerweise bestens kennen. Daghim hat in dieser Saison in acht Pflichtspielen für die Mozartstädter noch kein Tor erzielt, in der vergangenen Spielzeit traf er in 29 Partien in der österreichischen Bundesliga zweimal. Am 28. September wird der Offensivmann 20 - diesen Geburtstag feiert er nun in Wolfsburg.

"Adam ist ein junges Offensivtalent mit viel Potenzial. Seine Vielseitigkeit, gepaart mit seiner immensen Geschwindigkeit, macht ihn für unsere Offensive besonders wertvoll und für den Gegner unberechenbar", so Schindzielorz. Daghim wiederum weiß, dass "die Bundesliga für mich ein großer Schritt und eine spannende Herausforderung ist". Das schreckt ihn aber nicht ab: "Ich möchte hier schnell meinen Platz im Team finden, viel lernen und mit meinen Qualitäten dazu beitragen, dass wir gemeinsam erfolgreich sind."

Womöglich geht Cerny

Womöglich geht am Ende auch noch ein Offensivmann von den Wölfen weg: In der Türkei halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass Vaclav Cerny auf dem Sprung zu Besiktas Istanbul steht. Der Tscheche kam in diesem Sommer von der Leihe von den Glasgow Rangers zurück, absolvierte eine gute Vorbereitung, wurde an den ersten beiden Spieltagen zweimal eingewechselt. Und doch könnte sein Weg dauerhaft wegführen aus Wolfsburg.