Das Transferfenster ist geschlossen. Für Spieler. Bei Trainern gibt es keinerlei Fristen, die es einzuhalten gilt und die Wechsel verhindern könnten. Außer Laufzeiten von Verträgen, die bekanntlich nichts ausschließen können. Womit sich möglicherweise demnächst auch Stuttgart auseinandersetzen muss. Der kicker kann bestätigen, was in türkischen Medien berichtet wird: Fenerbahce Istanbul hat Interesse an Sebastian Hoeneß.
Hoeneß als Mourinho-Nachfolger?
Am dritten Spieltag der Europa-League-Ligaphase am 23. September treffen die Schwaben auf den hochdekorierten Klub vom Bosporus, der möglicherweise in naher Zukunft auf den Bundesligisten zugehen wird. Fener sucht einen Nachfolger für den zuletzt nach dem Scheitern in der Champions-League-Qualifikation in den Play-offs gegen Benfica Lissabon (0:0 und 0:1) entlassenen José Mourinho.
Nachdem auch der Start in die Liga den Verantwortlichen um Klub-Präsident Ali Koc missfiel, wurde der Portugiese vor Kurzem seines Amtes enthoben. Jetzt soll ein neuer Mann dem Vizemeister der vergangenen Spielzeit - hinter Stadt- und Erzrivale Galatasaray - neue Impulse verleihen.
Die Liste der Kandidaten ist lang und prominent
Hoeneß ist dabei einer auf einer langen Liste mehrerer Kandidaten. Darunter auch Nuri Sahin und Edin Terzic, die zuletzt Borussia Dortmund anleiteten. Auch der frühere Leverkusen-Chefcoach Roger Schmidt sei darauf vertreten. Neben internationalen Namen, zu denen der frühere AC-Mailand-Coach Sergio Conceicao gehört. Mit wem die Türken als Erstes in Kontakt getreten sind oder treten wollen, ist nicht bekannt. Hoeneß und der VfB sind es nach kicker-Informationen jedenfalls nicht.
Mit Daum und Löw waren schon zwei VfB-Erfolgstrainer bei Fener
Sollte die Wahl auf den VfB-Trainer fallen, der noch einen bis Ende Juni 2028 laufenden Kontrakt ohne Ausstiegsklausel besitzt, könnte sich der 43-Jährige in eine Reihe deutscher Fener-Trainer einreihen. Darunter sind auch die beiden früheren VfB-Erfolgstrainer Christoph Daum und Joachim Löw.