"Steve wollte regelmäßig spielen, um seine Nationalmannschaftsziele zu erreichen. Diese Garantie konnten wir ihm beim FCA nicht geben. Mit dem Wechsel in die Türkei haben wir eine gute Lösung für alle Beteiligten gefunden und wünschen ihm viel Erfolg", erklärt FCA-Sportdirektor Benni Weber die Leihe des Stürmers.
Im vergangenen Sommer wechselte Mounié als Hoffnungsträger vom damaligen französischen Vizemeister Stade Brest nach Augsburg. Zuvor spielte er seit 2020 für die Franzosen und kam in der Ligue 1 regelmäßig zum Einsatz. In 125 Spielen erzielte der Offensivmann 30 Tore. Leistungen, die den FCA überzeugt haben, denn der Bundesligist schlug vor gut einem Jahr zu.
In der vergangenen Saison lief Mounié für Augsburg 16 Mal in der Bundesliga (ein Tor) und einmal im DFB-Pokal auf. In der Vorbereitung auf die aktuell laufende Spielzeit schien er ein Gewinner beim FC Augsburg zu sein, es kamen allerdings trotzdem Gerüchte auf, dass sich der Nationalstürmer Benins doch noch verabschieden könnte.
Wagner plante ohne Mounié
So kam es nun, was möglich war, da die Klubs in der Türkei noch bis zum heutigen Freitag Spieler verpflichten können. Mounié, der in der ersten Pokalrunde beim 2:0 in Halle traf und in Augsburg noch einen Vertrag bis 30. Juni 2027 hat, wird im kommenden Jahr für Alanyaspor auflaufen.
Aber warum kam es überhaupt zu diesem Wechsel? Sandro Wagner hat der Stürmer nicht überzeugt, der Coach plant ohne ihn. Erstens ließ er im ersten Bundesligaspiel gegen den SC Freiburg (3:1) ohne gelernten Mittelstürmer spielen, ehe ein Einsatz gegen den FC Bayern (2:3) wegen Verhandlungen mit Angers, die letztlich nicht erfolgreich waren, nicht möglich war. Zweitens verfügt er mit Phillip Tietz und dem noch ein Spiel rotgesperrten Samuel Essende über ausreichend Alternativen, die in der Hierarchie vor Mounié stehen.