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Mascherano: Messi-Sperre? "Gut für Miami"

kicker

Der Aufschrei war groß, als MLS-Commissioner Don Garber Lionel Messi und auch Jordi Alba jüngst für das Topspiel der Eastern Conference zwischen Inter Miami und dem FC Cincinnati (0:0) sperrte. "Eine schwierige Entscheidung", erklärte Garber, dem aber keine Wahl blieb, weil Messi und Jordi Alba dem All-Star-Game in Texas kurzfristig ferngeblieben waren, das Reglement dann eine Ein-Spiel-Sperre vorsieht.

Messi hatte "sehr verärgert" auf die Entscheidung reagiert, sein Trainer Javier Mascherano zunächst auch. Der Coach von Inter Miami sprach von einem "Wahnsinn", gab sich nun aber wesentlich versöhnlicher. Der 41-Jährige erklärte jetzt sogar, dass die Sperre des Weltmeister-Kapitäns "gut" für sein Team gewesen sei.

"Die Wahrheit ist, dass wir ihm eine Pause geben mussten", meinte Mascherano vor Inters Auftaktspiel im Leagues Cup gegen Atlas Guadalajara aus Mexiko in der Nacht zu Donnerstag (1.30 Uhr MESZ). Die verordnete Zwangspause sei für Messi "nach vielen aufeinanderfolgenden Spielen" dringend nötig gewesen, "um den neuen Marathon an Spielen zu beginnen", so Mascherano weiter: "So ist er jetzt etwas ausgeruhter."

Und ebenso wie Jordi Alba bereit für die Partie gegen Guadalajara, "wenn sie sie nicht sperren", fügte Mascherano süffisant dazu.

De Paul wartet auf das Visum

Fehlen könnte dagegen Messis argentinischer Nationalmannschaftskollege Rodrigo de Paul, der jüngst von Atletico Madrid gekommen war. De Paul wartet noch auf sein Visum. "Wenn er freigegeben wird, wird er im Kader sein, das ist klar", sagte Mascherano.