Fehlercode: %{errorCode}

Mit Worten und Toren: So reagieren Arnold und Majer auf den Eriksen-Deal

kicker

Noch spielte er nicht, aber zwei Trainingseinheiten reichten schon für Christian Eriksen, um am Samstag beim Wolfsburger Heimspiel gegen den 1. FC Köln (3:3) in den Kader zu kommen. Leidtragender unter anderem war Yannick Gerhardt, der, obwohl topfit, auf der Tribüne Platz nehmen musste. Der Konkurrenzkampf im Wolfsburger Mittelfeld hat sich durch den dänischen Star-Spieler noch einmal verschärft. Perspektivisch lautet die Frage: Wer muss in der Startelf weichen für den 33-Jährigen?

Der ist schließlich nicht nach Wolfsburg gekommen, um auf der Bank zu sitzen und sich warmzumachen. So wie am Samstag, als er mehrfach ins Publikum grüßte, noch aber in der Zuschauerrolle verblieb. Eriksen aber will im Sommer 2026 mit Dänemark zur WM, dafür muss er spielen. Viele Positionen kommen nicht infrage. "Er kann das Spiel am besten aus dem Zentrum heraus beeinflussen", sagt Manager Peter Christiansen, "auf jeder der zentralen Mittelfeldpositionen."

Eriksen verschärft den Konkurrenzkampf im Mittelfeld

Dort, wo jetzt zwei Torschützen vom Samstag eigentlich fest eingeplant sind: Maximilian Arnold als Teil der Doppelsechs an der Seite des defensivstarken Vinicius Souza, und Regisseur Lovro Majer. Beide reagierten auf den Eriksen-Deal - mit Toren und Worten.

Majer erzielte ebenso seinen ersten Saisontreffer wie Arnold, der einen Freistoß zum 3:2 fulminant in die Maschen jagte. Klare Zeichen, dass das Duo nicht kampflos seinen Platz räumen wird. Genauso wenig wie etwa Patrick Wimmer, der als eingerückter Außenbahnspieler ebenso einen Blick auf Eriksen haben muss. Konkurrenzkampf, wie ihn sich Trainer Paul Simonis wünscht.

„Er ist ein großartiger Spieler, und er scheint auch ein großartiger Mensch zu sein.“ (Wolfsburgs Regisseur Lovro Majer über seinen neuen Teamkollegen Christian Eriksen)

Wie denken die Spieler über den prominenten Neuzugang Eriksen? "Er ist ein großartiger Spieler", betont Majer, "und er scheint auch ein großartiger Mensch zu sein." Der Kroate steht dem Dänen offen gegenüber, will von ihm profitieren. "Er kommt aus einem großen Verein und hat viel Erfahrung. Ich bin mir sicher, dass er uns helfen kann. Er kann mir helfen. Mit ihm können wir noch besser werden."

Davon ist auch Kapitän Arnold überzeugt: "Man merkt schon, dass er eine brutale Vita hat", sagt der 31-Jährige über den zwei Jahre älteren Neuzugang. "Ich glaube, wenn er richtig fit ist, dann kann er für uns ein sehr wichtiger Faktor sein. Ich freue mich darauf." Zumindest so lange der eigene Platz nicht in Gefahr gerät. Dafür können die VfL-Spieler vor allem selbst sorgen - durch gute Leistungen.