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Pejcinovic: "Nicht jeder schlägt den Weg ein wie Woltemade"

kicker

Drei Tore beim Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal für Dzenan Pejcinovic und ein Doppelpack für Ilyas Ansah in seinem ersten Bundesligaspiel: Die beiden Stürmer vom VfL Wolfsburg und Union Berlin haben einen guten Start in die neue Saison hingelegt, standen dabei für ihre Klubs jeweils dreimal in der Startelf. "Das war natürlich ein Traumeinstand", so Ansah.

Nun folgte also die erstmalige Einladung zur U 21 - die gleiche Ehre wurde am Dienstagnachmittag nachträglich auch Aaron Zehnter zuteil, der für den verletzten Mert Kömür (Zehenbruch am linken Fuß) nachrückt -, wo das Duo die Besetzung mit den laut Cheftrainer Antonio Di Salvo "unterschiedlichen Profilen" im Angriff neben Nicolo Tresoldi und Nelson Weiper komplettiert. Die beiden Profis von Brügge und Mainz gehörten ja bereits zum Kader, der Ende Juni Vize-Europameister wurde.

Ansah: "Schauen, auf welchem Level man ist"

Eine deutsche Erfolgsgeschichte, die auch von den bisherigen U-20-Nationalspielern genau verfolgt wurde, wie der Union-Angreifer ausführte: "Man hat das natürlich mitbekommen und auch darüber nachgedacht, dass man gerne mal dabei sein will." 2027 könnte es dann soweit sein bei der nächsten EM in Albanien und Serbien.

Bis dahin wollen die Neulinge auch mit den bereits U-21-erfahrenen Tresoldi und Weiper "zusammenarbeiten und schauen, was die Jungs vielleicht können, was man selbst noch nicht so gut kann - und auf welchem Level man ist", so Ansah. Pejcinovic ergänzte: "Die Jungs, die jetzt schon eine Europameisterschaft oder wie Nelson zwei EMs gespielt haben, wissen natürlich, worauf es ankommt."

Und wie entscheidend sich eine erfolgreiche Zeit in der U 21 auch auf den persönlichen Karriereweg auswirken kann, das hat der gerade erst für bis zu 90 Millionen Euro zu Newcastle transferierte Vorgänger im DFB-Angriff gezeigt: Nick Woltemade.

Pejcinovic: "Reize setzen, um aufzufallen"

"Ich glaube, nicht jeder schlägt den Weg ein wie zum Beispiel Nick Woltemade", sagte Pejcinovic: "Aber wenn man sieht, dass er in der U 21 seine Leistungen abgerufen und auf sich aufmerksam gemacht hat, schaut man sich da auf jeden Fall etwas ab - da kann ich auch für Ilyas sprechen."

Der wiederum widersprach ihm nicht: "Es ist auf jeden Fall ein Weg über die U 21, sich für höhere Aufgaben auch zu empfehlen. Und deshalb ist es ganz gut, dass wir hier sind." Pejcinovic betonte indes noch: "Ich will hier natürlich Reize setzen, um aufzufallen." Ihre Ambitionen sind dem Duo deutlich anzumerken.