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So viel Geld verdienten Sturm und Salzburg in der Europa League

kicker

Die Europacup-Saison ist aus Sicht der österreichischen Klubs offiziell vorbei: Nachdem Rapid in der Conference League und Sturm Graz in der Europa League bereits ausgeschieden waren, musste am Donnerstagabend auch Red Bull Salzburg die Hoffnung auf weitere Spiele auf internationalem Parkett begraben. Die Mozartstädter verloren am letzten EL-Spieltag bei Aston Villa mit 2:3 und verpassten mit sechs Punkten aus acht Spielen den Einzug in die K.-o.-Runde letztlich klar.

Die Niederlage in Birmingham spülte Salzburg auf Rang 31 der Tabelle zurück, Sturm schloss die Ligaphase nach dem 1:0-Erfolg gegen Brann Bergen auf Position 26 ab. Demnach ist die Europacup-Saison für die beiden rot-weiß-roten Klubs wie bereits im Vorjahr Ende Jänner beendet. Damals hatten Sturm und Salzburg allerdings noch in der Champions League gespielt.

Weit weg von Champions-League-Sphären

Der Umstieg in die Europa League war für das österreichische Spitzenduo der vergangenen Jahre mit erheblichen finanziellen Einbußen verbunden. Von den 28,03 bzw. 42,55 Millionen Euro, die Sturm und Salzburg 2024/25 in der Königsklasse einnahmen, konnten die beiden Klubs in dieser Spielzeit nur träumen. Das war bereits vor dem Start in die EL-Ligaphase anzunehmen gewesen.

Schon vor dem Anpfiff des ersten EL-Spieltags durften Sturm und Salzburg mit fixen Einnahmen in Höhe von 11,6 bzw. 12,99 Millionen Euro rechnen. Diese Beträge ergaben sich aus dem Startgeld sowie der komplex aufgebauten Wertprämie. Die dritte Säule, über die die UEFA ihre Einnahmen an die Teilnehmer vergibt, ist jene der leistungsabhängigen Beträge. Angesichts der dürftigen sportlichen Leistungen kam aus dieser vergleichsweise nicht mehr allzu viel Geld hinzu.

Jeder Sieg in der Ligaphase war 450.000 Euro wert, für ein Unentschieden gab es immerhin noch 150.000 Euro. Sturms sieben Punkte brachten den Grazern demnach 1,05 Millionen ein, die Salzburger verdienten dank ihrer Siege gegen die Go Ahead Eagles und den FC Basel 900.000 Euro. Darüber hinaus gibt es für alle Klubs Ranglisten-Prämien für die Abschlussplatzierung in der Tabelle. Die Gesamtprämie für die Ligaphase wird hierfür in 666 gleich große Anteile mit einem Ausgangswert von 75.000 Euro geteilt. Das 36. und letztplatzierte Team erhält einen Anteil (also ursprünglich 75.000 Euro), anschließend kommt für jeden Rang ein Anteil hinzu.

Salzburg kassierte mehr Geld als Sturm

An dieser Stelle kommen außerdem die 150.000 Euro, die bei jedem Remis übrig blieben, ins Spiel. Der dadurch entstandene Restbetrag erhöhte den Ausgangswert der Anteile proportional und wird nach dem Ende der Europacup-Saison an alle Klubs gemäß ihrer Endplatzierung in der Tabelle ausbezahlt. Durch die insgesamt 25 Unentschieden steigerte sich der Wert eines Anteils - von 75.000 auf ca. 80.631 Euro.

Als 26. und 31. erhielten Sturm und Salzburg für ihre Abschlussplatzierungen 886.937 bzw. 483.784 Euro. Mit ihren Leistungen in der Europa-League-Ligaphase spülten die Spieler insgesamt also rund 1,94 bzw. 1,38 Millionen in die Vereinskassen. Zusätzlich zu den 11,6 bzw. 12,99 Millionen, mit denen die Klubs bereits vor Beginn der acht Spieltage rechnen durften, ergeben sich damit Gesamteinnahmen von 13,541 (Sturm) bzw. 14,368 (Salzburg) Millionen. Wobei naturgemäß noch zusätzliche Erlöse (z. B. Ticketing oder Merchandise) zu Buche schlagen werden.

Mit diesen Beträgen liegen Sturm (25.) und Salzburg (21.) im Preisgeld-Ranking der Europa League - das zeigen die Daten von Football meets data - übrigens in der hinteren Hälfte. Schlusslicht ist der Tabellen-35. Malmö, der 6,597 Millionen einnahm. Spitzenverdiener war mit bisherigen Einnahmen von 22,090 Millionen die AS Rom, die die Ligaphase auf dem achten Platz abschloss. Für die Italiener und die 23 Vereine, die in die K.-o.-Phase einzogen, ist freilich noch einiges an Geld zu holen. Im Vorjahr spielte Champion Tottenham rund 45,38 Millionen Euro ein.