Seit Wochen liefen weltweit bei den Fußballklubs die Planungen für die neue Saison 2025/26 auf Hochtouren. Täglich gab es Spielerwechsel, Abschiede und jede Menge Gerüchte. Wie lange dürfen noch Transfers getätigt werden? Ein Überblick.
Wann öffnete das Transferfenster?
In Deutschland dürfen seit dem 1. Juli wieder Spieler unter Vertrag genommen werden, zu diesem Zeitpunkt waren auch etliche Verträge ausgelaufen, die noch bis zum 30. Juni Gültigkeit hatten. Auch in Italien und Spanien öffnete das Transferfenster am 1. Juli. Ausnahmen stellen hingegen England und Frankreich dar, wo bereits seit dem 16. Juni Wechsel möglich sind.
Wann schloss das Transferfenster?
Auch in diesem Jahr endete die Transferperiode wieder mit dem sogenannten "Deadline Day", bis zu dem die letzten Transfers getätigt sein müssen. Stichtag in Deutschland war Montag, der 1. September, um 20 Uhr. Dabei wurde sich zumeist an der Frist zur Meldung von Spielern für die Europapokalwettbewerbe, die am 2. September endet, orientiert. Nach dem "Deadline Day" können in Deutschland nur noch vereinslose Spieler verpflichtet werden.
Ein erneutes Bestreben, das Transferfenster vor dem Start der nationalen Meisterschaft zu schließen, ist hingegen gescheitert. So bleiben auch in diesem Jahr noch Transfers nach den ersten Spielen in der Spielzeit möglich. Das gilt auch für die anderen Top-5-Ligen in Europa, die ebenfalls bis zum 1. September Wechsel erlaubten und zu diesem Zeitpunkt schon wieder im Spielbetrieb sind. In der Premier League gab es eine kleine Neuerung: Das Fenster schloss diesmal bereits um 20 Uhr deutscher Zeit, nicht mehr um Mitternacht.
Wohin können Spieler jetzt noch wechseln?
Wechsel in andere Länder sind indes wie immer auch danach teilweise noch möglich. In Österreich können Transfers bis zum 5. September abgewickelt werden, in der Schweiz bis zum 9. September und in der Türkei sogar bis zum 12. September. Das Transferfenster in Saudi-Arabien endet am 10. September.
Wie wirkte sich die Klub-WM aufs Transferfenster aus?
Eine Besonderheit gab es in diesem Jahr durch die erstmalig im neuen Modus ausgetragene Klub-WM. Die FIFA führte die Möglichkeit ein, dass die Nationalverbände, die mit einem oder mehreren Klubs in den USA dabei sind, ein Sonderfenster einrichten können. Deswegen gab es unter anderem in Deutschland, England, Italien und Spanien eine weitere Transferperiode vom 1. bis zum 10. Juni.