Mit Celtic Glasgow hat der VfB Stuttgart einen sportlich zwar schweren, aber äußerst attraktiven Gegner am Freitagnachmittag bei der Auslosung der Play-offs der Europa League zugelost bekommen. Der Celtic Park - auch "Paradise" genannt - gilt als eines der lautesten Stadien Europas, wie erst im vergangenen Jahr der FC Bayern München erfahren musste.
Der VfB Stuttgart wird am 19. Februar zunächst bei Celtic Glasgow gastieren, etliche Fans der Schwaben dürften ihr Team in den hohen Norden begleiten. Das Rückspiel steigt dann am 26. Februar in der Schwabenmetropole. Während in Glasgow der Anpfiff um 21 Uhr erfolgt, geht es im Rückspiel in Stuttgart bereits im frühen Slot um 18.45 Uhr los.
"Celtic Glasgow ist ein klangvoller Name im europäischen Fußball. Wir wissen, dass gegen Celtic in beiden Spielen Top-Leistungen nötig sein werden, um zu bestehen. Gleichzeitig formulieren wir natürlich das Ziel, uns durchzusetzen und die nächste Runde zu erreichen. Dabei kann es definitiv ein Vorteil sein, dass wir das Rückspiel zuhause bestreiten werden. Die Unterstützung unserer Fans hat einen großen Beitrag dazu geleistet, dass wir alle Heimspiele in der Ligaphase der Europa League siegreich gestalten konnten", wird VfB-Vorstand Fabian Wohlgemuth vom VfB zitiert.
Wie 2003: Erneut O'Neill an der Seitenlinie
Bisher trafen sich die beiden Kontrahenten erst einmal: In der Saison 2002/03 standen sich der VfB Stuttgart und Celtic Glasgow im Achtelfinale des damaligen UEFA-Cup gegenüber, die Schotten behielten mit 2:3 und 3:1 die Oberhand. Coach damals wie heute ist übrigens Martin O'Neill. Der Nordire trainiert zwischen 2000 und 2005 die "Bhoys" und steht seit dem 5. Januar 2026 zum insgesamt dritten Mal an der Seitenlinie Celtics.
Sollte sich der VfB dieses Mal gegen den schottischen Renommierklub durchsetzen, würde im Achtelfinale mit Sporting Braga oder dem ruhmreichen FC Porto auf jeden Fall ein Gegner aus Portugal warten.
Neben Stuttgart gegen Celtic ist auch noch die Paarung Fenerbahce Istanbul gegen Nottingham Forest reizvoll. Lille OSC bekommt es mit Roter Stern Belgrad zu tun, und PAOK Saloniki misst sich mit Celta Vigo.
Freiburg steht bereits im Achtelfinale
Sicher im Achtelfinale steht bereits der SC Freiburg, die Breisgauer schlossen die Ligaphase als Siebter ab. Bei der Auslosung am 27. Februar kommen für den Sport-Club Genk, Bologna, Zagreb oder Bergen als mögliche Gegner infrage.
Ein deutsches Duell zwischen den badisch-schwäbischen Rivalen ist nach dem Turnierbaum der UEFA Europa League übrigens frühestens im Halbfinale möglich - dafür müssen allerdings beide deutschen Klubs die Hürden bis dahin überspringen.