Vier Spiele in der Qualifikation der Champions League, zwölf in der Europa League und zehn in der Conference League - Jacob Rasmussen sammelte in den vergangenen Jahren Erfahrungen im Europapokal. Diese soll er nun im Aufstiegsrennen für den 1. FC Kaiserslautern einbringen. Denn die Roten Teufel holten den dänischen Abwehrspieler am Freitag von RB Salzburg. Über die Vertragslaufzeit machten die Pfälzer keine Angaben.
"Jacob verfügt aufgrund seiner Erfahrung im internationalen Bereich über eine starke Mentalität und Führungsqualitäten auf und neben dem Platz", so Lauterns Sportdirektor Marcel Klos. Aus diesem Grund seien die Verantwortlichen überzeugt, dass der 28-Jährige eine "wichtige Rolle in der Mannschaft" einnehmen könne.
Neue Möglichkeiten im Spielaufbau
Rasmussen gibt dem FCK vor allem im Spielaufbau neue Möglichkeiten. Denn nun kann der Zweitligist den linken Part in der Dreierkette mit einem Linksfuß besetzen. Auf Schalke hatte auf dieser Position mit Atanas Chernev ein weiterer Zugang begonnen, der jedoch Rechtsfuß ist. Es dürfte spannend sein, wie Thorsten Lieberknecht seine Hintermannschaft mit den beiden neuen großgewachsenen Innenverteidigern anordnet.
Der Trainer selbst und auch dessen Vorgesetzter Klos hätten Rasmussen von dem Wechsel überzeugt, verriet der Zugang. "Der 1. FC Kaiserslautern ist ein großer Verein, der in den letzten Jahren eine positive Entwicklung genommen und sich klare Ziele für die Zukunft gesteckt hat", erklärte Rasmussen.
Deutschland ist derweil kein Neuland für ihn: Er durchlief unter anderem das Nachwuchsleistungszentrum von Schalke, wo er auch Deutscher A-Jugend-Meister wurde, und verbrachte anschließend jeweils ein halbes Jahr bei der Zweitvertretung von St. Pauli (Juli bis Dezember 2016) und Aue (Januar bis Juni 2020). Des Weiteren war er schon in den Niederlanden, Norwegen, Italien, Dänemark und zuletzt eben für ein halbes Jahr in Österreich aktiv.