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Kohfeldt: Es wird auf extreme Kleinigkeiten ankommen

kicker

Auch wenn die Hertha aktuell nur auf Rang sieben liegt - für Darmstadt-Coach Florian Kohfeldt ist sie "der absolute Top-Favorit" in der Liga. Den Tabellenplatz sieht er zum aktuellen Zeitpunkt der Saison ohnehin als Momentaufnahme. Der Gegner verfüge über "unfassbar viel Qualität", er rechne mit einem Spitzenspiel. "Dabei wird es auf extreme Kleinigkeiten ankommen", sagte der Trainer des Tabellenzweiten, der wie Hertha in den vergangenen zehn Spielen 19 Punkte geholt hat.

Wow-Effekte bei Schmidt

Personell sieht es bei den Lilien recht gut aus. Weiterhin fehlen zwar Killian Corredor (Hüftprobleme), Matthias Bader (Meniskus-Operation) und Bartosz Bialek (Sprunggelenkverletzung), wobei ohnehin nur Corredor im offensiven Mittelfeld Stammspieler war. Und im Mittelfeld hat Kohfeldt derzeit viel Auswahl - nicht zuletzt durch den kürzlich vom FC Toulouse ausgeliehenen Niklas Schmidt.

Bereits gegen Nürnberg hatte Schmidt sein Debüt als Einwechselspieler gegeben. In der laufenden Trainingswoche habe er eine Trainingseinheit, die der Intensität von etwa 60 bis 70 Minuten Spielzeit entsprochen habe, ohne Probleme absolviert. Vom reinen Fitnesslevel sei er auf jeden Fall eine Option. Schmidt verfüge über eine unglaubliche Spielintelligenz, mit der er für den einen oder anderen Wow-Effekt während der Trainingswoche gesorgt habe. Allerdings fehle ihm die gesamte Vorbereitung. Und er stehe im Wettbewerb mit absoluten Leistungsträgern im Mittelfeld.

"Das ist das Schöne an dieser Verpflichtung: Man merkt, dass alle, die auf den Positionen spielen, nochmal so dieses kleine Prozent schärfer sind, weil sie wissen, dass da jetzt jemand ist, der das auch ziemlich gut könnte", sagte Kohfeldt und fügte an: "Für den Trainer ist das eine Top-Situation." Er traue Schmidt derzeit rund 60 Minuten Einsatzzeit zu. "Wenn Niklas am Sonntag anfängt, dann haben wir einen super Spieler auf dem Platz. Wenn Niklas von der Bank kommt, haben wir eine ganz hohe Qualität, die wir von der Bank bringen."

Luxusprobleme auf links

Auch auf der Linksverteidiger-Position hat Kohfeldt derzeit viel Auswahl. Vergangenes Spiel musste dort Mittelfeldspieler Merveille Papela aushelfen. Eine Wiederholung des Experiments aus der Partie gegen Nürnberg, das mit zunehmender Spielzeit immer besser funktionierte, ist derzeit jedoch unwahrscheinlich. Denn für die Partie bei der Hertha hat Kohfeldt nun drei gelernte Linksverteidiger zur Auswahl.

Routinier Fabian Holland hat seinen Infekt überwunden und ist ebenso eine Option für die Startelf wie Fabian Nürnberger, der seine Knieprobleme überwunden hat und gegen Nürnberg bereits als Einwechselspieler sein Comeback gab. Hinzu kommt der vor einer guten Woche verpflichtete Raoul Petretta, der zuletzt aber noch einen gewissen Spiel- und Trainingsrückstand hatte.